Wie erst kürzlich bemerkt, nehmen die Raumfahrtfähigkeiten und -aktivitäten des Iran deutlich zu. Nur sieben Tage nach der vorausgegangenen Mission mit einer Qaem 100-Rakete brachte das Land am 27. Januar drei weitere Nutzlasten ins All. Dieses Mal unter Einsatz einer Simorgh-Rakete vom Imam Chomeini Raumfahrtzentrum aus, international auch als Semnan Space Center bekannt. Während die vorausgegangene Mission als militärisch gekennzeichnet war, handelt es sich dieses Mal um eine als zivil ausgewiesene Mission der iranischen Raumfahrtagentur ISA. Die Mission war der erste erfolgreiche Flug eines Simorgh-Trägers.





Die japanische Raumfahrtagentur brachte am 12. Januar im Auftrag des Cabinet Intelligence and Research Office, einer geheimdienstlichen Organisation, den optische Aufklärungssatelliten IGS Optical 8 (IGS = Information Gathering Satellite) in den Erdorbit. Startort war das Raumfahrtzentrum Tanegashima. Als Träger kam eine Rakete des Typs H-2A 202 zum Einsatz. Die Rakete war die 48. und drittletzte dieses Typs. Sie wird zukünftig von der H3 abgelöst werden.

