Es gibt Raumfahrtprojekte, die scheinen nie aus den Startblöcken zu kommen. Sie  erfahren Verzögerung um Verzögerung, manchmal über Jahrzehnte. Raumfahrt-Enthusiasten, die heute gestandene Erwachsene in den Mitt-Dreißigern sind, erinnern sich daran, schon in ihrer Kindheit von diesen Projekten gehört zu haben. Projektfossilien dieser Art sind beispielsweise das James Webb-Space Telescope, das SLS-System der NASA, der russische Luna 25-Mondlander oder das europäische ExoMars-Vorhaben.

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Der Ausbau der chinesischen Yaogan 30-Konstellation ist beendet. Am 18. Juli, fast auf den Tag genau einen Monat nach dem vorausgegangenen Start für diese Satellitenreihe, brachte China die letzten drei Einheiten in einen niedrigen Erdorbit. Begonnen hatten die Starts der insgesamt 30 Satelliten am 17. September 2017. Es war der 24. Orbitalflug Chinas in diesem Jahr.

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Die Serie aufeinanderfolgender chinesischer Starts geht weiter. Am 6. Juli startete die Chinese Aerospace Science and Technology Corporation ihren insgesamt fünften und letzten Tracking- und Datenrelay-Satelliten der Tianlian 1-Serie. Die Mission begann am zentralchinesischen Raumfahrtzentrum Xichang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3C/E eingesetzt.

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China brachte am 9. Juli mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 6 fünf Erdbeobachtungssatelliten der Ninxia 1-Konstellation in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Satelliten sind auch unter der Bezeichnung Zhongzi bekannt. Die Trägerrakete wurde erstmals in einer dreistufigen Variante eingesetzt. Startort war das nordchinesische Raumfahrtzentrum von Taiyuan. Es war der vierte chinesische Start in den vergangenen sieben Tagen.

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