Artemis II fliegt zum Mond
Nach einer gefühlt nahezu unendlichen Entwicklungs- und Vorbereitungszeit erfolgte in den frühen Morgenstunden des 2. April (mitteleuropäischer Zeit) der erste bemannte Start des Artemis-Programms. Die Mission begann an der Startanlage 39B des Kennedy Space Centers. Damit sind mehr als 54 Jahre seit der Wasserung von Apollo 17 vergangen, die das Ende des Apollo-Mondprogramms und das vorläufige Ende der bemannten Mondflüge markierte.




Am 27. März brachte China mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C erneut einen Satelliten der Shiyan-Serie in den Orbit. Wie fast immer bei diesen militärisch geprägten Technologie-Demonstratoren ist auch dieses Mal der Einsatzzweck unbekannt. Die Mission begann am nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan.
SpaceX brachte am 27 März mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-17 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien.
Nach Unternehmern in den USA und China beginnt nun auch ein russischer Betreiber mit dem Aufbau eines Internet-Satellitensystems. Auftraggeber der Mission vom 23. März war das Bureau 1440. Dabei wurden 16 operationelle Satelliten für das Rassvet-System in die Umlaufbahn transportiert. Der aktuelle Start folgte auf zwei Versuchsmissionen in den Jahren 2023 und 2024 bei denen jeweils drei Testsatelliten in den Orbit gebracht worden waren. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1b ohne die sonst meist mitverwendete Fregat M eingesetzt. Startort war das Kosmodrom Plessezk in Nordrussland.