Header

SpaceX brachte mit der fünften seiner so genannten „Transporter-Missionen“ insgesamt 59 unterschiedliche Nutzlasten in den Orbit. „Transporter“ werden die regelmäßigen Sammeltransporte von Kleinnutzlasten auf eine sonnensynchrone Bahn bezeichne, für die SpaceX besonders günstige Transporttarife anbietet. Die Mission nahm an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station ihren Anfang. Es war der 22. Orbitalstart von SpaceX im laufenden Jahr und der 156. Start einer Falcon 9 insgesamt.

Weiterlesen: SpaceX startet Transporter 5

China brachte am 20. Mai mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C drei kleine Kommunikationssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war der nordchinesische Weltraumbahnhof Jiuquan. Zu den Nutzlasten gibt es nur wenige Informationen, doch darf angenommen werden, dass es sich um Prototypen für chinesische Internet-Konstellationen handelt.

Weiterlesen: Drei Kommunikationssatelliten für China

Der von einer langen Pannenserie geplagte Starliner von Boeing brach am 19. Mai, Jahre nach seinem geplanten Indienststellungsdatum, zum entscheidenden Testflug auf. Gelingt diese unbemannte Mission, dann steht Einsätzen mit einer Crew an Bord etwa ab Spätherbst dieses Jahres nichts mehr im Wege. Zunächst aber muss das Vehikel seine Einsatzreife beweisen.

Weiterlesen: Orbitaler Testflug für Boeing-Starliner

Russlands Streitkräfte brachten am 19. Mai einen opto-elektronischen Aufklärungssatelliten der Bars M-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war das Kosmodrom im nordrussischen Plesetzk. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a eingesetzt. Nach dem erfolgreichen Start erhielt die Einheit die Bezeichnung Kosmos 2556.

Weiterlesen: Russland bringt Spionagesatelliten in den Orbit

Am 18. Mai brachte SpaceX die Starlink-Gruppe 4-18 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Es war die dritte Mission für die SpaceX-Internetkonstellation innerhalb von fünf Tagen. Insgesamt war es der 47. Einsatz, der dem Aufbau dieser Konstellation gewidmet war, und die 14. Starlink-Mission des laufenden Jahres. Zusammen mit den Starts für die externen Kunden hält SpaceX seinen Rhythmus von etwa einer Mission pro Woche weiter aufrecht.

Weiterlesen: Dritter Starlink-Einsatz in fünf Tagen

Das Interesse an bereits geflogenen Falcon 9-Raketen ist bei den Kunden von SpaceX inzwischen so groß, dass das Unternehmen inzwischen neue, noch ungeflogene Einheiten für die firmeneigenen Starlink-Starts einsetzen muss. War SpaceX noch vor wenigen Jahren gezwungen, für den Einsatz eines „gebrauchten“ Boosters seinen Kunden Preisnachlässe zu gewähren, bevorzugen nun dieselben Kunden – allen voran die NASA - für ihre Starts den Einsatz von „geflogenen“ Boostern, die ihre Zuverlässigkeit bereits bei vorausgegangenen Starts unter Beweis gestellt haben.

Weiterlesen: Neue Falcon 9 für neue Starlinks

Für SpaceX gab es am 14. Mai 2022 wieder einmal ein Jubiläum. Mit dem Start der Starlink-Gruppe 4-13 von der Space Force Basis Vandenberg aus überschritt das Unternehmen die Zahl von 2.500 gestarteten Starlink-Satelliten. Der Einsatz war die dritte Mission für die Internet-Konstellation innerhalb von weniger als zwei Wochen. Es war der 19. Start einer Falcon 9 in diesem Jahr. Mit diesem Start stieg die Zahl der insgesamt gestarteten Starlinks auf 2.547 Einheiten. Diese Zahl beinhaltet auch Protoypen, Testeinheiten sowie defekte und bereits außer Dienst gestellte Vehikel.

Weiterlesen: SpaceX startet 2.500sten Starlink-Satelliten

Freitag der 13. war definitiv kein Glückstag für das chinesische Raumfahrtunternehmen mit dem etwas unbescheidenen Namen „Interstellar Glory Space Technology Ltd.“, aber besser bekannt unter der Kurzbezeichnung iSpace. An diesem Tag scheiterte nun schon zum dritten Mal in Folge der Start ihrer Trägerrakete Hyperbola 1A. Insgesamt kam es seit 2019 zu vier Startversuchen mit der Hyperbola. Nur die erste Mission, am 25. Juli 2019 und noch mit der Basisversion, gelang. Die drei folgenden Starts mit einer „verbesserten“ Version der Rakete scheiterten.

Weiterlesen: Hyperbola 1A scheitert zum dritten Mal in Folge

Mit dem Start des Nachschubraumschiffs Tianzhou 4 am 9. Mai hat die zweite Phase in der Errichtung der chinesischen Raumstation begonnen. Startort war das Raumfahrtzentrum Wenchang am Gelben Meer. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 7 eingesetzt. Es war der 15. Chinesische Orbitalstart des Jahres und der zweite, der von Wenchang aus seinen Weg in den Orbit nahm.

Weiterlesen: Tianzhou 4 bringt Nachschub zur chinesischen Raumstation

Unterkategorien