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China brachte in den frühen Morgenstunden des 25. August zwei Navigationssatelliten der Beidou-Konstellation in eine mittelhohe Erdumlaufbahn. Die Mission war der 23. Orbital- oder Sondenstart dieses Jahres für China. Damit hat das Land bereits jetzt mehr Missionen auf den Weg gebracht, als jemals zuvor in einem einzelnen Jahr. Dabei ist es erstaunlich, dass es bisher im August nur einen einzelnen Orbitalstart gab. In den vergangenen Monaten dieses Jahres oszillierte die Zahl stets zwischen zwei und fünf.

Weiterlesen: Jahresrekord schon im August überboten

Arianespace brachte am 22. August den Klimaforschungssatelliten Aeolus der ESA in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana, dem "Centre Spatial Guyanais". Als Trägerrakete wurde eine Vega eingesetzt, Europas Startsystem für leichte Nutzlasten. Es war die 12. Mission für diesen Träger.

Weiterlesen: Vega bringt Aeolus auf polare Umlaufbahn

Eine Mission, die seit fast 30 Jahren von der NASA geplant ist, hat am 12. August 2018 endlich die Erde hinter sich gelassen. An diesem Tag trat die „Parker Solar Probe“ ihre Reise in die unmittelbare Nachbarschaft der Sonne an. Den Start absolvierte das Raumfahrzeug an Bord einer Delta 4 „Heavy“, der United Launch Alliance. Benannt wurde die Raumsonde nach dem amerikanischen Astrophysiker Dr. Eugene Parker, dem Entdecker des Sonnenwindes und seiner Wechselwirkung mit dem Magnetfeld der Erde. Von Parker stammt auch der Begriff „Sonnenwind“, den er 1959 als erster benutzte.

Weiterlesen: Parker Solar Probe erfolgreich gestartet

Beim ersten "Reflight" einer Falcon 9 Block 5 brachte SpaceX in den frühen Morgenstunden des 7. August den indonesischen Kommunikationssatelliten Merah Putih in eine sub-geostationäre Transferbahn. Die Mission begann an der Startanlage 40 der Cape Canaveral-Luftwaffenbasis in Florida. Sowohl der Start des Satelliten, als auch die Landung der ersten Stufe des Trägers auf einem Bergungsschiff im Atlantik, mehr als 650 Kilometer vor der Küste von Florida, gelangen problemlos. Es war die 15. Mission von SpaceX in diesem Jahr.

Weiterlesen: Falcon 9 bringt Merah Putih in den Orbit

China brachte in den frühen Morgenstunden des 31. Juli vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Taiyuan aus den zivilen Erdbeobachtungssatelliten Gaofen 11 erfolgreich in einen Übergangsorbit für eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Als Träger für das Raumfahrzeug wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4B eingesetzt. Es war die 22. chinesische Raumfahrtmission des laufenden Jahres.

Weiterlesen: Gaofen-11 startet von Taiyuan

Das Wettrennen um Platz 1 in der Startliste des Jahres 2018 hält an, und am 28. Juli ist erneut China in Führung gegangen. Beim 21. chinesischen Start in diesem Jahr brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B zwei neue Navigationssatelliten des Beidou-Systems in eine mittelhohe Erdumlaufbahn. Startort war der Komplex 3 des zentralchinesischen Weltraumbahnhofs Xichang.

Weiterlesen: China bringt zwei neue Navigationssatelliten in den Orbit

Nur drei Tage nach dem vorausgegangenen Start in Cape Canaveral war SpaceX erneut im Einsatz. Dieses Mal von der Westküste der USA aus, von wo eine Falcon 9 Block 5 Trägerrakete eine Ladung IridiumNEXT Satelliten in den Orbit brachte. Es war die siebte von acht geplanten Missionen für Iridium. Alle verliefen erfolgreich.

Weiterlesen: SpaceX bringt siebten IridiumNEXT-Zehnerpack in den Orbit

Die Ariane 5 ES, die Variante der europäischen Großträgerrakete mit einem wiederzündbaren Oberstufentriebwerk, war in den letzten Jahren nur noch gelegentlich im Einsatz gewesen. Bei ihrem nun unwiderruflich letzten Flug, am 25. Juli, brachte eine Rakete dieses Typs vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou aus vier neue Einheiten der Galileo-Navigationssatellitenserie in den Orbit. Insgesamt die Flugeinheiten 23-26 (wenn man die Testsatelliten zu Beginn des Programms dazuzählt). Die einzige verbliebene Version, die nun bis zur Außerdienststellung der Ariane 5 betrieben wird, ist die Variante Ariane 5 ECA.

Weiterlesen: Letzter Einsatz für Ariane 5 ES mit vier Galileos

Am 9. Juli 2018 führte der russische Raumfrachter Progress MS-09 das schnellste Rendezvous  in der Geschichte der Internationalen Raumstation durch. Zwischen dem Start in Baikonur und dem Anlegen am Pirs-Modul vergingen weniger als vier Stunden und es wurden nur zweieinhalb Erdumkreisungen benötigt. Es war bereits der dritte Anlauf für die Durchführung eines superschnellen Rendezvous und diesmal klappte es. Eigentlich sollten auch Progress MS-07 und MS-08 einen derart schnellen Transfer durchführen. Bei beiden Missionen musste der Start aber jeweils wenige Sekunden vor dem Liftoff abgebrochen werden. Beim jeweils zweiten Startversuch waren dann die perfekten Ausgangsbedingungen nicht mehr gegeben, und die Transporter mussten dann das zweitägige Standard-Rendezvousverfahren mit 36 Erdorbits anwenden. Bedingungen für ein superschnelles Rendezvous ergeben sich nicht zufällig, sondern müssen viele Wochen im Voraus sorgfältig geplant werden.

Weiterlesen: Superschnelles Vier-Stunden-Rendezvous

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