Ein Raumfahrzeug des Typs Northrop Grumman Cyngus wurde am 18. April mit einer Trägerrakete des Typs Antares 230 auf eine Transferbahn zur Internationalen Raumstation gebracht. Die Antares war dabei für den ersten Abschnitt des insgesamt eineinhalb Tage dauernden Reise zuständig. Die Cygnus trug den Namen “S.S. Roger Chaffee” zu Ehren des Apollo-Astronauten, der zusammen mit Gus Grissom und Ed White beim Feuer in der Apollo 1 im Januar 1967 ums Leben gekommen war. In der Terminologie des ISS-Betriebes trägt die Mission die Bezeichnung NG-11.

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14 Monate nach dem erfolgreichen Testflug der SpaceX Falcon Heavy-Rakete begann am 12. April die „Einsatzlaufbahn“ dieses Trägers. Bei dieser zweiten Mission der neuen Schwerlastrakete befand sich erstmals ein zahlender Kunde an Bord, nämlich Arabsat-6A für den arabischen Satellitenbetreiber Arabsat. Beim Jungfernflug im vergangenen Jahr wollte noch kein kommerzieller oder institutioneller Kunde einen Satelliten der unerprobten Rakete anvertrauen, weshalb SpaceX-Firmeninhaber Elon Musk kurzerhand seinen alten Tesla Roadster zur Nutzlast erklärte und ihn in einer spektakulären Mission auf eine interplanetare Trajektorie schickte, die bis zur Bahn des Planeten Mars reicht. Insgesamt war es der vierte Start für SpaceX in diesem Jahr.

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Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a brachte am 4. April einen neuen Progress-Nachschubtransporter für die Crew der Internationalen Raumstation in den Orbit. Es ist dies die erste reine Versorgungsmission zur ISS des Jahres 2019 (beim SpX-DM 1-Testflug vor einem Monat wurden allerdings ebenfalls schon 450 Kilogramm Nutzlast zur ISS gebracht). Erstmals wurde dabei ein Raumschiff auf eine "superschnelle" Transferbahn zur Station geschickt. Drei Stunden und 23 Minuten, und nach dem Absolvieren von nur gut zwei Erdumkreisungen, legte die Progress auch schon am Pirs-Modul der ISS an. Das Standardverfahren für einen Transfer zur ISS dauerte bislang zwei Tage.

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Beim fünften und letzten Start für den Aufbau der O3b-Konstellation brachte am 4. April eine russische Trägerrakete des Typs Sojus ST-B vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus das letzte Viererpaket von O3b-Satelliten in den Orbit. Die Mission begann nur sechs Stunden nach dem Start einer weiteren Sojus-Trägerrakete, die von Baikonur aus Progress MS-11 in den Weltraum transportiert hatte.

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Am 1. April schickte Indien seinen EMISAT-Spionagesatelliten auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Rampe 2 des Satish Dhawan Raumfahrtzentrums auf der ostindischen Insel Shriharikota. Als Träger wurde eine Rakete des Typs PSLV-QL eingesetzt. Die Version QL ist eine neue Variante dieses indischen Standardträgers, der bei diesem Einsatz seinen 47. Flug erlebte, und den es nunmehr in vier Versionen gibt. Als XL mit sechs Feststoff-Zusatzboostern, als QL mit vier Boostern, als DL mit zwei Boostern und als CA ohne Zusatzraketen für die Startunterstützung. In diesem Fall steht das "CA" als "Core Alone". Es gab bislang auch noch die PSLV-G, ebenfalls mit sechs Boostern wie die XL ausgerüstet, diese aber in einer schwächeren Variante.

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