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Eine russische Trägerrakete des Typs Angara 1.2 brachte am 23. April vier Militärsatelliten mit unbekannter Aufgabenstellung in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Von diesen Einheiten ist lediglich die militärische Zahlnummer bekannt, nämlich Kosmos 2617 – Kosmos 2620. Es wird allerdings mit einiger Sicherheit angenommen, dass es sich bei den Einheiten um die optischen Aufklärungssatelliten OO MKA №7 - OO MKA №10 handelt. Startort war der nordrussische Weltraumbahnhof Plessezk.

Die Mission begann um 10:29 Uhr an der Startanlage 35/1 des Kosmodroms. Weniger als zehn Minuten später wurden die vier Raumfahrzeuge auf einer Umlaufbahn mit einem Perigäum von 322 Kilometern, einem Apogäum von 338 Kilometern und einer Bahnneigung von 96,65 abgesetzt.

Wenn es sich tatsächlich wie angenommen um Aufklärungssatelliten der MKA-Reihe handelt, dann sind es die Seriennummern 7-10 dieses Typs, die sich nun in der Umlaufbahn befinden. Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass die Einheiten nach der Trennung von der Oberstufe des Trägers normal funktionieren.

Nach diesem Einsatz sieht die Startübersicht des Jahres 2026 wie folgt aus:

  1. USA: 54 (davon SpaceX: 48). 1 Fehlschlag (New Glenn)
  2. China: 23. 3 Fehlschläge (Langer Marsch 3B/E, Ceres 2, Tianlong-3)
  3. Russland: 7
  4. Neuseeland: 6
  5. Indien: 1. 1 Fehlschlag (PSLV XL)
  6. Europa: 1
  7. Japan: 1. 1 Fehlschlag (KAIROS)
  8. Deutschland: 0.
  9. Australien: 0.
  10. Israel: 0
  11. Südkorea: 0

Die Statistik der eingesetzten Startplätze stellt sich wie folgt dar:

  1. Cape Canaveral/Kennedy Space Center: 29 (28/1)
  2. Vandenberg Space Force Basis: 25
  3. Jiuquan: 9
  4. Mahia: 6
  5. Plessezk: 5
  6. Wenchang: 4 (institutionell 1/kommerziell 3)
  7. Taiyuan: 3
  8. Dongfanghang Tiangang: 3
  9. Xichang: 2
  10. Baikonur: 2
  11. DeFu-15001: 1
  12. Guyana Space Centre: 1
  13. Satish Dhawan: 1
  14. Tanegashima: 0
  15. Andøya: 0
  16. Wostotschnij: 0
  17. Bowen Orbital Spaceport: 0
  18. Palmachin: 0

Bild: VKS