LandungSpaceX hat nun alle notwendigen Puzzle-Teile beisammen, um eine Rückführung der ersten Stufe nach einer Raumflugmission zu versuchen. Beim Start zur CRS-3 /Spx-3 Mission am 17. März werden erstmals Landebeine zum Einsatz kommen. Der Landeversuch wird - schon aus Sicherheitsgründen - weit vor Cape Canaveral im Atlantik erfolgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass SpaceX die Stufe intakt aus dem Wasser fischt ist dabei gering. Elon Musk schätzt die Chancen für einen Erfolg nur auf etwa 30 Prozent.

Weiterlesen: Der Falcon bekommt Beine (2)

Crash LandingElon Musk hatte es schon angekündigt: Jede Falcon 9 v1.1 - Erststufe, die für diesen Zweck genügend Treibstoffreserven mitführen kann, wird zukünftig einen Landeversuch unternehmen. Dies war beim Erstflug der Falcon 9 v1.1 der Fall, die im vergangenen September den kanadischen Cassiopee-Satelliten in den Orbit brachte. Nach der Trennung von erster und zweiter Stufe war erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ein "Boost back"-Manöver durchgeführt worden, also eine Triebwerkszündung um einen Rückflug in Richtung Startstelle einzuleiten. Unmittelbar über der Wasseroberfläche erfolgte dann eine zweite Zündung, um die Fallgeschwindigkeit der Stufe auf Null zu bekommen. Das klappte allerdings nicht ganz. Was der Zufriedenheit der SpaceX-Leute allerdings keinen Abbruch tat. Niemand rechnet damit, dass diese komplexen Manöver schon bei den ersten Versuchen von Erfolg gekrönt werden.

Weiterlesen: Der Falcon bekommt Beine (1)

SwissIn Europas Hose ist es in Sachen Privater Raumfahrt ziemlich tot. No money, no love. Stattdessen eine gepflegte Verbotskultur und Bedenkenhuberei. Und der Umstand dass man "Private Raumfahrt" in europäischen Zulassungsinstitutionen sowieso als Nicht-Existent betrachtet. Und der Tatsache, dass sich von den möglichen Regulierungsinstitutionen (und davon gibt es in Europa wie üblich nicht wenige) von vorneherein niemand als zuständig betrachtet. Die Methode hat die Wirkung, die sie auch haben soll. Das hier und da schüchtern aufkeimende kleine Pflänzchen "Private Raumfahrt" verdorrt regelmäßig auf der Stelle wieder. Versuche in dieser Richtung etwas aufzubauen sind beispielsweise mit dem deutschen  "Project Enterprise" in Magdeburg gescheitert (sie versuchen es jetzt in Malaysia, viel Glück dabei) und die Britische Starchaser Industries, die sich jetzt für ihre Versuchsflügen in den USA umsieht.

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MojaveHeute lernen wir mal die Aussprache eines sehr wichtigen Wortes in der Privaten Raumfahrt. Es lautet: Mo-ha-wi. Geschrieben wird das Wort: Mojave. Mojave ist ein kleines Nest in Kalifornien. Ein Kaff. Aber dieses Kaff ist das Mekka der Privaten Raumfahrt. Und ja, es gibt auch noch andere "heilige Orte", um bei diesem Bild zu bleiben. Sie heißen McGregor, die "Corn Ranch" oder Hawthorne. Aber der heilige Gral der Privaten Raumfahrt befindet sich in – eben - Mo-ha-wi.

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Lunar Real EstateWir haben ja schon  vor ein paar Tagen beim "Federal Aviation Administration Office of Commercial Space Transportation"(AST) vorbeigeschaut. In dem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass dort noch eine weitere interessante Sache auf dem Tisch liegt.Robert Bigelow, Gründer und Präsident von Bigelow Aerospace, hat nämlich einen Vorstoß ganz besonderer Art gemacht. Er ist der Meinung, und hat dies schon davor bei etlichen Gelegenheiten vertreten, dass die Festlegung von Eigentumsrechte an außerirdischen Grundstücken von essentieller Bedeutung sind für die Raumfahrtindustrie jenseits des niedrigen Erdorbits. Vor allem geht es ihm darum, von der AST klären zu lassen, ob seine geplanten Mondhabitate ein Operationsgebiet zugewiesen bekommen können, in das keine anderen Personen oder Parteien Zugang haben.

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