Die neueste Mission von SpaceX ist ein Zeichen für den Paradigmenwandel in der Raumfahrt. Es dauerte nämlich fast bis zur Jahreshalbzeit, dass mit Nilesat-301 erstmals in diesem Jahr ein klassischer Telekommunikationssatellit in einen geostationären Transferorbit gestartet wurde. Raumfahrzeuge dieser Art waren früher das Brot- und Buttergeschäft traditioneller Startdienstleister. In diesem Jahr mussten aber 63 Orbitalstarts ins Land gehen, bis es erstmals zum Start eines solchen Satelliten kam. Für SpaceX selbst war es die 23. Mission in diesem Jahr.

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Die nationale chinesische Raumfahrtagentur brachte am 5. Juni das bemannte Raumschiff Shenzhou 14 erfolgreich in eine Erdumlaufbahn. Startort war das nordchinesische Raumfahrtzentrum Jiuquan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2F eingesetzt. Weniger als sieben Stunden nach dem Liftoff legte das Raumfahrzeug an der chinesischen Raumstation an. An Bord des Schiffes befinden sich die Astronauten Chen Dong, Liu Yang und Cai Xushe.

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Die CASC (China Aerospace Science and Technology Corporation) startete am 2. Juni im Auftrag der Geely Technology Group neun Einheiten einer in der ersten Phase insgesamt 72 Exemplare umfassenden Navigations- und Konnektivitätskonstellation. Mit ihrer Hilfe soll autonomes Fahren unterstützt, und die direkte Verbindung von Fahrzeugen zum Hersteller ermöglicht werden. Gebaut wurden die Raumfahrzeuge von GeeSpace, einem Tochterunternehmen von Geely Automobile, die ihrerseits zur erwähnten Geely Technology Group gehört. Die 65 weiteren Einheiten für die Phase 1 sollen innerhalb der kommenden drei Jahre in den Orbit transportiert werden.

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Ungeachtet der extrem angespannten Beziehungen zwischen Russland und den anderen ISS-Partnerländern startete Roskosmos am 3. Juni turnusmäßig und pünktlich das Versorgungsraumschiff Progress MS-20 zur Internationalen Raumstation. Als Träger wurde eine Sojus 2.1a eingesetzt. Startort war das Kosmodrom Baikonur. Es war der insgesamt 81. unbemannte Versorgungsflug zur ISS, den Russland seit dem Jahr 2000 durchgeführt hat.

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SpaceX brachte mit der fünften seiner so genannten „Transporter-Missionen“ insgesamt 59 unterschiedliche Nutzlasten in den Orbit. „Transporter“ werden die regelmäßigen Sammeltransporte von Kleinnutzlasten auf eine sonnensynchrone Bahn bezeichne, für die SpaceX besonders günstige Transporttarife anbietet. Die Mission nahm an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station ihren Anfang. Es war der 22. Orbitalstart von SpaceX im laufenden Jahr und der 156. Start einer Falcon 9 insgesamt.

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