Eine ziemlich rätselhafte Mission nahm am 4. Februar in China ihren Anfang. Laut der Nachrichtenagentur Xinhua wurde dabei mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 eine Versuchseinheit für neuartige Kommunikationstechnologien gestartet. Wesentlich wahrscheinlicher aber ist, dass es sich dabei entweder um einen elektronischen Aufklärungssatelliten für den Zweck nachrichtendienstlicher Informationsbeschaffung handelt oder aber um einen Raketenfrühwarn-Satelliten.

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Am 4. Februar brachte SpaceX erneut eine Gruppe von 60 Starlink-Satelliten in den Orbit. Der Start erfolgte um 7:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Achteinhalb Minuten nach dem Liftoff landete die Boosterstufe auf dem 630 Kilometer weit von der Startstelle im Atlantik positionierten unbemannten Bergungsschiff „Of Course I Still Love You“, während die zweite Stufe mit den Starlinks ihren Weg in den Orbit fortsetzte. Die Mission war der vierte Orbitalflug von SpaceX in diesem Jahr und die 107. Mission einer Falcon 9 seit 2010.

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Die erste fehlgeschlagene Orbitalmission des Jahres 2021 geht auf das Konto des privaten chinesischen Startdienstleisters iSpace. Der Satellit an Bord mit der Bezeichnung Fangzhou-2 wurde dabei zerstört. Es war der zweite Orbitalstart des Unternehmens. Der Erstflug der Rakete im vergangenen Jahr war noch erfolgreich verlaufen.

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Bei der ersten russischen Orbitalmission des Jahres 2021 brachte eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1b einen militärischen Aufklärungssatelliten der Liana-Klasse in eine niedrige Erdumlaufbahn. Bei dem Raumfahrzeug mit der Bezeichnung Lotos-S1 handelt es sich um einen elektronischen Überwachungssatelliten mit dem Funksendungen abgehört werden können.

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