Nur zwei Tage nach dem Start einer Falcon 9-Rakete in Florida sandte SpaceX am 25. Juni von der kalifornischen Luftwaffenbasis Vandenberg aus eine weitere Rakete dieses Typs in die Erdumlaufbahn. Dieses Mal waren 10 Satelliten der Iridium NEXT-Bauserie an Bord. SpaceX hat den Auftrag, praktisch die gesamte Konstellation für Iridium zu starten. Das Unternehmen wird dabei insgesamt acht Starts durchführen. Siebenmal werden 10 der jeweils 860 Kilogramm schweren Satelliten transportiert, bei der achten Mission sind es nur fünf. Der Flug an diesem 25. Juni war der zweite SpaceX-Einsatz für Iridium.

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Nur eine gute Stunde nach dem Start einer Sojus 2.1v von Plesetzk aus, erfolgte am 23. Juni der dritte Orbitalmission des Tages. Dieses Mal startete eine „Flight Proven“ Falcon 9 mit dem bulgarischen Kommunikationssatelliten BulgariaSat-1. Die erste Stufe des bei dieser Mission verwendeten Trägers hatte bereits im Januar eine Mission absolviert, damals um von der Westküste aus 10 Iridium-Kommunikationssatelliten in den Orbit zu transportieren. Es war das zweite Mal, dass SpaceX die erste Stufe einer Falcon 9 wiederverwendet, und es war die 36. Mission einer Falcon 9 überhaupt.

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Am 23. Juni hat die indische PSLV-Trägerrakete ihre Reputation als Spezialträger für Kleinsatelliten erneut bestätigt. Bei der Mission wurden neben der Hauptnutzlast, dem indischen Carosat-2E Erdbeobachtungssatelliten, noch 30 Nanosatelliten und Cubesats aus insgesamt 14 Ländern in den Orbit transportiert. Es war der insgesamt 40. Einsatz einer PSLV-Trägerrakete und der 17. Flug in der XL-Konfiguration mit sechs Feststoffboostern zur Startunterstützung.

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Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus 2.1v/Wolga brachte am 23. Juni eine nicht spezifizierte militärische Nutzlast auf eine sonnensynchrone, polare Erdumlaufbahn. Die russischen Streitkräfte, die den Start durchführten, bezeichneten die Nutzlast als Kosmos 2519. Die Mission begann um 20:04 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startanlage 43/4 des nordrussischen Weltraumbahnhofs Plesetzk. Es ist dies dorft die einzige verbliebene aktive Startanlage für die Sojus und ihre Varianten. In den Jahren der Sowjetunion waren in Plesetzk vier derartige Anlagen in Betrieb.

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Nur drei Tage nach dem erfolgreichen Transport des Huiyan-Röntgenteleskops in den Orbit startete China den Kommunikationssatelliten Chinasat 9A, der auf einer geostationären Transferbahn abgesetzt werden sollte. Dies gelang aber nur teilweise. Während der zweiten Brennphase der dritten Stufe der Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 3B/G2 kam es zu einer Anomalie in der Flugsteuerung, wodurch das Raumfahrzeug am Ende auf einer wesentlich zu niedrigen Bahn strandete. Möglicherweise kann der Satellit dieses Defizit ausgleichen, und sich selbst auf die vorgesehene Bahn bringen. Dies wird aber sehr zu Lasten seiner Einsatzlebensdauer gehen, da die für Orbitmanöver vorgesehenen Treibstoffvorräte zu einem erheblichen Teil in die "Rettungsbemühungen" mit einbezogen werden müssen. Derzeitige Schätzungen laufen darauf hinaus, dass der Satellit dann nur etwa 5 Jahre statt der vorgesehenen 15 Jahre Dienst tun kann.

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