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Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte in den frühen Morgenstunden des 26. April den Raumfrachter Progress MS-34 auf eine Übergangsbahn zur Internationalen Raumstation (ISS). Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1a eingesetzt. Startort war das in Kasachstan gelegene russische Kosmodrom Baikonur. Der Flug ist die 90. Mission dieser Sojus-Variante insgesamt und ihr dritter Einsatz in diesem Jahr.

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Die chinesische Raumfahrtagentur CNSA brachte am 25. April im Auftrag der pakistanischen Raumfahrtbehörde SUPARCO den dritten Erdbeobachtungssatelliten der PRSC-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Das Raumfahrzeug trägt die Bezeichnung PRSC-E03. Die Mission begann am nordchinesischen Raumfahrtzentrum Taiyuan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 6 eingesetzt.

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Die China Academy of Space Technology (kurz: CAST) brachte am 24. April vier Kommunikationssatelliten der Hulianwang Jishu Shiyan-Reihe in eine niedrige Erdumlaufbahn. Es handelt sich dabei um die Einheiten 9A, 9B, 9C und 9D der Testsatelliten für die staatliche SatNet-Leo-Konstellation, besser bekannt unter dem Begriff Guowang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina.

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Eine russische Trägerrakete des Typs Angara 1.2 brachte am 23. April vier Militärsatelliten mit unbekannter Aufgabenstellung in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Von diesen Einheiten ist lediglich die militärische Zahlnummer bekannt, nämlich Kosmos 2617 – Kosmos 2620. Es wird allerdings mit einiger Sicherheit angenommen, dass es sich bei den Einheiten um die optischen Aufklärungssatelliten OO MKA №7 - OO MKA №10 handelt. Startort war der nordrussische Weltraumbahnhof Plessezk.

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Rocket Lab brachte am 23. April einen Sammeltransport von acht japanischen CubeSats in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Ihr gemeinsamer Nenner ist ihre Zugehörigkeit zum so genannten „Innovative Satellite Technology Demonstration Program“ der JAXA. Der Start erfolgte am kleinen privaten Raumflughafen von Rocket Lab auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Electron eingesetzt.

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Die US Space Force benennt ihre Navigationssatelliten stets nach Persönlichkeiten, die sich um Entwicklungen oder Pionierleistungen in der Raumfahrttechnik verdient gemacht haben. Im Falle des Navigationssatelliten GPS III-10, der am 21. April gestartet wurde, war dies die Hollywood-Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914 – 2000). Die technologischen Leistungen Lamarrs wurden lange Zeit von ihren Erfolgen als Schauspielerin überdeckt und fanden erst spät ihre volle Anerkennung. Das von ihr und George Antheil entwickelte und 1941 patentierte Frequenzsprungverfahren bildete die Grundlage für die spätere Spread-Spectrum-Kommunikationstechnologie wie sie heute unter anderem auch in militärischen Navigationssatelliten eingesetzt wird.

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Die Schwebeflugtechnik, mit welcher die erste Stufe des New Glenn auf dem Bergungsschiff Jacklyn aufsetzt, ist nun zwar schon bekannt, aber dennoch immer noch äußerst spektakulär. Beim dritten Einsatz einer Rakete dieses Typs wurde sie wieder eindrucksvoll demonstriert. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschend, dass vom kommerziellen Standpunkt her die Mission ein glatter Fehlschlag ist. Das Raumfahrzeug an Bord, der 6100 Kilogramm schwere Kommunikationssatellit Bluebird 7 von AST Space Mobile, konnte sich zwar nach der Trennung von der zweiten Stufe der Rakete noch bei der Bodenstation melden, die erreichte Flugbahn war aber so niedrig, dass er schon nach wenigen Orbits wieder in die Erdatmosphäre eintrat.

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