Am 7. April brachte eine Rakete des Typs Langer Marsch 8 weitere 18 Satelliten der chinesischen Quianfan Internet-Konstellation auf eine polare Erdumlaufbahn. Es handelt sich dabei um die Einheiten Nummer 120-137 des Netzes. Startort war die Anlage 1 des kommerziellen Raumflughafens Wenchang am Gelben Meer. Quianfan ist eine der drei großen Breitband-Konstellationen des Landes. Sie ist auch bekannt unter den Begriffen Space Sail und G60.

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Bei einem der extrem seltenen Starts einer Minotaur-Trägerrakete brachte die US Space Force am 7. April sechs Kleinsatelliten und einen CubeSat in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission trug die Bezeichnung STP-S29A. Startort war die Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Die Minotaur gibt es in sechs verschiedenen Varianten. In der Praxis ist aber nur noch die Minotaur IV im – seltenen – Einsatz. Seit ihrem Erstflug im Jahre 2010 war sie insgesamt neun Mal im Einsatz, davon sieben Mal orbital und zweimal für suborbitale Flüge. Die vierstufige Minotaur IV kann eine Nutzlast von etwa 1700 Kilogramm auf eine niedrige Erdumlaufbahn bringen.

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Eine Trägerrakete des Typs Atlas V der United Launch Alliance brachte am 4. April 29 Einheiten der LeoSat-Breitbandkonstellation von Amazon in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die Cape Canaveral Space Force Station. Es war der sechste von insgesamt neun Amazon Leo-Starts welche die ULA mit Raketen des Typs Atlas V durchführt. Das beinhaltet einen Prototypen-Flug und fünf Standardstarts. Die Konstellation wurde bis vor kurzem als Kuiper-Sat bezeichnet.

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SpaceX brachte am 7. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-35 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Für diese Mission wurde ein brandneuer Falcon 9-Booster eingesetzt. Der Start sollte an sich bereits am 4. April stattfinden, musste aber dann in letzter Sekunde wegen zu starker Höhenwinde abgesagt werden.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 17-35

Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 3. April mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a Fregat M den Kommunikationssatelliten Meridian-M Nr. 11 in einen Molnija-Orbit. Startort war der Weltraumbahnhof Plessezk in Nordrussland. Russland bezeichnet den Satelliten auch als Meridian 21L. Merdian-Satelliten werden sowohl zivil wie auch militärisch genutzt.

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