SpaceX brachte am 23. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-15 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien.
SpaceX brachte am 23. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-15 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien.
Rocket Lab brachte am 23. April einen Sammeltransport von acht japanischen CubeSats in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Ihr gemeinsamer Nenner ist ihre Zugehörigkeit zum so genannten „Innovative Satellite Technology Demonstration Program“ der JAXA. Der Start erfolgte am kleinen privaten Raumflughafen von Rocket Lab auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Electron eingesetzt.
SpaceX brachte am 19. April mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 25 Satelliten der Starlink Gruppe 17-22 in eine polare sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war einmal mehr die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Die Mission beinhaltete die insgesamt 600. Landung eines Falcon-Boosters.
Die US Space Force benennt ihre Navigationssatelliten stets nach Persönlichkeiten, die sich um Entwicklungen oder Pionierleistungen in der Raumfahrttechnik verdient gemacht haben. Im Falle des Navigationssatelliten GPS III-10, der am 21. April gestartet wurde, war dies die Hollywood-Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914 – 2000). Die technologischen Leistungen Lamarrs wurden lange Zeit von ihren Erfolgen als Schauspielerin überdeckt und fanden erst spät ihre volle Anerkennung. Das von ihr und George Antheil entwickelte und 1941 patentierte Frequenzsprungverfahren bildete die Grundlage für die spätere Spread-Spectrum-Kommunikationstechnologie wie sie heute unter anderem auch in militärischen Navigationssatelliten eingesetzt wird.
Die Schwebeflugtechnik, mit welcher die erste Stufe des New Glenn auf dem Bergungsschiff Jacklyn aufsetzt, ist nun zwar schon bekannt, aber dennoch immer noch äußerst spektakulär. Beim dritten Einsatz einer Rakete dieses Typs wurde sie wieder eindrucksvoll demonstriert. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschend, dass vom kommerziellen Standpunkt her die Mission ein glatter Fehlschlag ist. Das Raumfahrzeug an Bord, der 6100 Kilogramm schwere Kommunikationssatellit Bluebird 7 von AST Space Mobile, konnte sich zwar nach der Trennung von der zweiten Stufe der Rakete noch bei der Bodenstation melden, die erreichte Flugbahn war aber so niedrig, dass er schon nach wenigen Orbits wieder in die Erdatmosphäre eintrat.