Omid Satellit; Credit: Fars News - ein orientalisches Weltraummärchen?

Das Land hieß einmal Persien. Man denkt an: Sassaniden und Seleukiden, Kalifen und Schahs, Diwan und Damavand, Tee und Teppiche. Das Land heißt heute Iran. Das klingt nach Zensur, Erdöl und Atomprogramm.
Und jetzt noch das: Raumfahrt im Land des Zarathustra.

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Nach Unternehmern in den USA und China beginnt nun auch ein russischer Betreiber mit dem Aufbau eines Internet-Satellitensystems. Auftraggeber der Mission vom 23. März war das Bureau 1440. Dabei wurden 16 operationelle Satelliten für das Rassvet-System in die Umlaufbahn transportiert. Der aktuelle Start folgte auf zwei Versuchsmissionen in den Jahren 2023 und 2024 bei denen jeweils drei Testsatelliten in den Orbit gebracht worden waren. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Sojus 2.1b ohne die sonst meist mitverwendete Fregat M eingesetzt. Startort war das Kosmodrom Plessezk in Nordrussland.

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Am 25. März brachte China zwei weitere Erdbeobachtungssatelliten der SuperView-Serie in den Orbit. Bei den aktuellen Einheiten handelt es sich um SuperView Neo-2 05 und 06. Startort war das Raumfahrtzentrum Taiyuan in Nordchina. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D verwendet. Auf Chinesisch werden die Einheiten dieser Serie als Siwei Gaojing bezeichnet.

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Der halbstaatliche chinesische Startdienstleister China Rocket brachte am 22. März zehn Navigationssatelliten der Centispace-Reihe in den Orbit. Als Träger wurde eine mit festen Treibstoffen betriebene Rakete des Typs Jielong 3 eingesetzt. Der Start erfolgte von der Barke Dongfanghang Tiangang aus, die im Gelben Meer vor der Stadt Haiyang vor Anker lag. Es handelte sich um den zehnten Start einer Rakete des Typs Jielong 3. Alle Flüge verliefen bislang erfolgreich.

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