China brachte am 21. März eine sechs Einheiten umfassende Gruppe von Meteorologie-Satelliten der Yunhai-2-Serie in zwei unterschiedliche Umlaufbahnen. Um das möglich zu machen war der für gewöhnlich zweistufige Langer Marsch 2D-Träger mit einer Oberstufe des Typs YZ-3 ausgerüstet, mit der mehrfache Brennmanöver über einen Zeitraum von mehreren Stunden möglich sind. Gestartet wurde die Rakete von der Rampe 2 des Startkomplexes 4 im nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan.

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Nur wenige Tage, nachdem der Start zweier kleiner Mondsonden mit einer Langer Marsch 2C nur teilweise erfolgreich verlief, gelang am 20. März der Start der Mond-Relaysonde Quequiao-2 und zwei kleinerer Begleiter offenbar problemlos. Die für diese Mission eingesetzte Trägerrakete des Typs Langer Marsch 8 – es war erst der dritte Einsatz dieses Trägers überhaupt – arbeitete wie geplant. Startort war das Raumfahrtzentrum Wenchang am Gelben Meer.

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Bei einem der relativ seltenen Starlinks-Starts vom Kennedy Space Center aus brachte SpaceX 23 Einheiten der Gruppe 6 in einen niedrigen Erdorbit. Damit wurden bis jetzt im Starlink-Programm insgesamt 6.011 Satelliten gestartet, von denen noch 5.614 im Orbit sind. Von denen wiederum sind 186 entweder ausgefallen oder bewegen sich auf eine niedrigere Erdumlaufbahn zu, von wo aus sie den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre durchführen werden. Der große Rest ist im Einsatz.

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SpaceX brachte am 19. März eine Gruppe von insgesamt 22 Satelliten der Starlink-Baureihe v2 Mini in eine niedrige Erdumlaufbahn. Zwei dieser Einheiten entsprechen aber nicht dem üblichen Standard. Man nimmt an, dass es sich dabei um zwei Testsatelliten der militärischen Version des Starlink-Systems handelt, das von SpaceX und der US Space Force als „Starshield“ bezeichnet wird. Diese beiden Einheiten tragen die Bezeichnung USA-350 und USA-351. Einmal zu operationeller Größe ausgebaut wird dieses System nicht mehr von SpaceX betrieben werden, sondern von der US Space Force.

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Neben der Beobachtung, dass etwa 50 Prozent aller Jungfernflüge von Trägerraketen scheitern, gibt es in der Raumfahrt eine weitere Empirie die besagt, dass Fehlstarts häufig zeitlich nahe beieinander erfolgen. Dies Regel stellte am 13. März China unter Beweis, wo es nur zehn Stunden nach dem katastrophalen Startversager eines KAIROS-Trägers zu einem Fehlstart für die beiden Technologieträger DRO-A und DRO-B kam, die in einen lunaren Orbit gesendet werden sollten. Die beiden Sonden strandeten aufgrund eines Versagens der YZ-1S Oberstufe ihrer Langer Marsch 2C-Trägerrakete in einer niedrigen Erdumlaufbahn. Es ist einer der sehr wenigen Fehlschläge in Chinas massiv ausgebautem Mondprogramm.

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