Header

Omid Satellit; Credit: Fars News - ein orientalisches Weltraummärchen?

Das Land hieß einmal Persien. Man denkt an: Sassaniden und Seleukiden, Kalifen und Schahs, Diwan und Damavand, Tee und Teppiche. Das Land heißt heute Iran. Das klingt nach Zensur, Erdöl und Atomprogramm.
Und jetzt noch das: Raumfahrt im Land des Zarathustra.

Weiterlesen: Safir, Shahab, Sindbad

Am 6. Dezember brachte China mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 8A weitere neun Satelliten der staatlichen Guowang-Satellitenkonstellation (auch als SatNet LEO bezeichnet) in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom kommerziellen Teil des Weltraumzentrums Wenchang am Gelben Meer aus. Es war der insgesamt 14. Transport von Seriensatelliten für dieses Netz.

Weiterlesen: Langer Marsch 8A bringt Guowang-Gruppe 14 ins All

Das halbstaatliche chinesische Raumfahrtunternehmen ExPace brachte am 5. Dezember zwei Technologie-Erprobungssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission begann an der Startanlage 95A des nordchinesischen Weltraumbahnhofs Jiuquan. Die beiden Raumfahrzeuge tragen die Bezeichnungen Jiaotong VDES A und B. Es war der 36. Start einer Rakete der Kuaizhou-Baureihe, die derzeit in drei verschiedenen Varianten fliegt. Vier der Missionen endeten als Fehlschlag.

Weiterlesen: Kuaizhou 1A bringt zwei Technologiesatelliten in den Orbit

Etwa 50 Prozent aller Fälle Jungfernflüge neuer Trägerraketen missglücken. Nicht so bei der Zhuque 3 des privaten chinesischen Unternehmens Landspace, die bereits bei ihrer ersten Mission (fast) am 3. Dezember alle Testparameter erfolgreich abhaken konnte. Der Flug vom nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan verlief beeindruckend präzise. Lediglich die Landung der auf Wiederverwendbarkeit ausgelegten ersten Stufe des Trägers – sie wäre ein Bonuspunkt bei dieser Testmission gewesen - misslang, allerdings nur ziemlich knapp. Die Zhuque 3 ist ein Träger der mittleren Mittelklasse, wird über beide Stufen mit Methan und flüssigem Sauerstoff betrieben und ist etwa 15 Prozent weniger leistungsfähig als die Falcon 9 von SpaceX, der sie nachempfunden ist.

Weiterlesen: Jungfernflug (fast) komplett geglückt

Nach der langjährigen europäischen „Startflaute“ kommt langsam wieder eine leichte Brise auf. Am 1. Dezember startete eine feststoffbetriebene Vega-C-Trägerrakete im Auftrag der koreanischen Raumfahrtagentur mit dem Erdbeobachtungssatelliten KOMPSAT-7 (für: (KOrea Multi-Purpose SATellite-7) in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war das europäische Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch- Guyana. In der Arianespace-Terminologie wurde der Flug als VV-28 bezeichnet (Vol Vega Nr. 28).

Weiterlesen: Europas Startfrequenz steigt wieder

Unterkategorien

The latest news from the Joomla! Team