- ein orientalisches Weltraummärchen?
Das Land hieß einmal Persien. Man denkt an: Sassaniden und Seleukiden, Kalifen und Schahs, Diwan und Damavand, Tee und Teppiche. Das Land heißt heute Iran. Das klingt nach Zensur, Erdöl und Atomprogramm.
Und jetzt noch das: Raumfahrt im Land des Zarathustra.


Ein neues Jahr für Rocket Lab mit neuen Electron-Starts und neuen Slogans. Die erste Mission in 2026, gestartet am 22. Januar, trug die Bezeichnung „The Cosmos Will See You“ und spielte darauf an, dass es sich dabei um einen Einsatz für das britische Unternehmen Open Cosmos handelte. Die Nutzlast bestand aus zwei Kommunikationssatelliten. Der Start erfolgte vom kleinen privaten Weltraumbahnhof von Rocket Lab auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia. Es war die 80. Mission für Rocket Lab.



Nur gut elf Stunden nach dem Fehlstart einer Langer Marsch 3B/E musste Chinas Raumfahrt am 17. Januar einen weiteren Fehlschlag hinnehmen. Dieses Mal traf es den privaten Anbieter Galactic Energy, der am 15. Januar noch mit seinem Ceres 1-Standardträger erfolgreich gewesen war. Der erneute Fehlschlag trat beim Jungfernflug der neuen Ceres-2-Rakete auf, die etwa das vierfache Leistungsvermögen der Ceres 1-Reihe hat. Die Mission erfolgte vom nordwestchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus.