- ein orientalisches Weltraummärchen?
Das Land hieß einmal Persien. Man denkt an: Sassaniden und Seleukiden, Kalifen und Schahs, Diwan und Damavand, Tee und Teppiche. Das Land heißt heute Iran. Das klingt nach Zensur, Erdöl und Atomprogramm.
Und jetzt noch das: Raumfahrt im Land des Zarathustra.
Eine chinesische Trägerrakete des Typs Langer Marsch 7A brachte am 26. Mai einen – nach offiziellen Angaben – Technologiedemonstrator für neue Kommunikationstechnologien auf eine geostationäre Transferbahn. Das Raumfahrzeug trägt die Bezeichnung TJS-24 (für: Tōngxìn Jìshù Shìyàn; oder Kommunikationstechnologie-Test). Der Start war die 15. Mission einer Rakete des Typs Langer Marsch 7A, einer dreistufigen Variante der zweistufigen Langer Marsch 7.
Am 25. Mai brachte eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 die 29 Satelliten der Starlink-Gruppe 10-47 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station.
Mit dem Raumschiff Shenzhou 23 transportierte die chinesische Raumfahrtagentur eine neue Crew zur nationalen Tiangong-Raumstation. Das Raumfahrzeug war am 23. Mai an der Spitze einer Rakete des Typs Langer Marsch 2F vom Raumfahrtzentrum Jiuquan aus in den Orbit transportiert worden. Nach einem nur dreieinhalbstündigen Transfer legte das Raumfahrzeug auch schon an der Station an.