China schickte am 9. Januar die so genannte „Einstein Probe“ ins All, eines der wenigen großen Gemeinschaftsprojekte mit westlichen Forschungsinstituten. Als Träger wurde eine Langer Marsch 2C eingesetzt. Startort war der Weltraumbahnhof Xichang in Zentralchina. Bei dem Raumfahrzeug handelt es sich um ein Röntgenteleskop das in der Zusammenarbeit zwischen der chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), der Europäischen Weltraumbehörde ESA und dem Max Planck Institut für extraterrestrische Physik entstanden ist. Im Austausch für die in Europa erbrachten Leistungen stellen die chinesischen Wissenschaftlern einen Teil der gewonnen Daten zur Verfügung.

Weiterlesen: China schickt die Einstein-Probe ins All

Eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 brachte am 7. Januar die 23 Einheiten umfassende Starlink-Gruppe 6-35 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war die Anlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Die Gesamtzahl aller in den Orbit transportierten Starlink-Satelliten steht damit bei 5.694 Einheiten. 5.252 davon sind funktionsfähig.

Weiterlesen: Falcon 9 bringt Starlink-Gruppe 6-35 in den Orbit

Am 4. Januar brachte eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 den schwedischen Kommunikationssatelliten Ovzon-3 in einen geostationären Transferorbit. Die Mission begann an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Erstmals bei einem Start in eine hochenergetische Umlaufbahn kehrte bei dieser Mission der Booster wieder zum Startplatz zurück.

Weiterlesen: SpaceX bringt Ovzon-3 ins All

Mit einer engen Startfolge, die fast schon an die von SpaceX erinnert, brachte der chinesische Startdienstleister ExPace am 5. Januar mit seiner Kuaizhou-1A-Rakete, und damit innerhalb von nur elf Tagen, nun schon das dritte Nutzlastpaket in den Orbit. Und wieder handelt es sich um einen Viererset von Tianmu-1 Satelliten für die Atmosphärenforschung. Startplatz war erneut die Anlage 95A in Jiuquan.

Weiterlesen: Und wieder Kuaizhou-1A im Einsatz

Am dritten Tag nach dem Jahreswechsel (in den USA war es sogar noch der zweite Tag) eröffnete auch SpaceX sein Raumfahrtjahr. Das Unternehmen will 2024 nach gegenwärtiger Planung nicht weniger als 144 Orbital- und Raumsondenmissionen durchführen. In diesem Sinne startete das Unternehmen am 3. Januar von der Vandenberg Space Force Basis aus eine Falcon 9 mit den 21 Starlink-Satelliten der Gruppe 7-9. Sechs dieser Einheiten sind die ersten, die mit so genannter „Direct to cell connectivity“ ausgestattet sind. Mit diesen Satelliten ist über das Smartphone ein Direktverkehr (allerdings zunächst nur für Textnachrichten) ohne Empfangseinheiten auf dem Boden möglich.

Weiterlesen: Erster Starlink-Start des Jahres 2024

Unterkategorien

The latest news from the Joomla! Team