Shenzhou 13 landet nach 182 Tagen im Orbit
Am 16. April landete die Crew von Shenzhou 13 nach einer Gesamtflugdauer von 182 Tagen neun Stunden und 33 Minuten (davon 181 Tage und 18 Stunden an Bord der chinesischen Raumstation) sicher im vorgesehenen Zielgebiet in Nordchina. Die dreiköpfige Besatzung, bestehend aus Kommandant Zhai Zhigang, der Missionsoperatorin Wang Yaping und dem Missions-Systemoperator Ye Guangfu hatten um 3:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 9:36 Uhr Pekinger Zeit) wieder festen Boden unter den Füßen. Wang Yaping wurde damit die erste chinesische Frau, die einen zweiten Raumflug unternimmt. Zusätzlich hält sie – mit einer kumulierten Orbit-Aufenthaltsdauer von 198 Tagen – auch den chinesischen Langzeitrekord für Orbitalaufenthalte.





Das neuseeländisch-amerikanische Raumfahrtunternehmen Rocket Lab brachte am 2. April mit einem Mikro-Launcher des Typs Electron zwei kleine Erdbeobachtungssatelliten für das US-Unternehmen Black Sky in den Orbit. Die Mission begann am Startkomplex 1A des firmeneigenen Weltraumbahnhofs auf der Halbinsel Mahia in Neuseeland. Wie es bei Rocket Lab Tradition ist wurde auch dieses Mal ein Missionsslogan vergeben, der da lautete „Without Mission a Beat“. Es war der 25. Orbitalstart des Unternehmens.

