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Am 12. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-97 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Der Liftoff erfolgte um 22:08 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Der Flug führte in südöstlicher Richtung auf eine Bahnneigung zum Äquator von 43,00 Grad.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-97

Zwei aufeinanderfolgende Fehlschläge einer an sich seit Jahrzehnten eingeführten Rakete mit normalerweise ordentlicher, wenngleich nicht überragender Fehlerbilanz sind in der heutigen Raumfahrt ein seltenes Ereignis. Genau das widerfuhr aber am 12. Januar der indischen Raumfahrtagentur mit ihrer PSLV-Trägerrakete, die an diesem Tag eigentlich ihre Rückkehr in den Dienstbetrieb nach einem Fehlschlag am 18. Mai des Vorjahres durchführen sollte. Wie beim vorausgegangenen Flug betraf die Fehlfunktion die dritte Stufe, die zuvor in Jahrzehnten keinerlei Anomalien verursacht hatte. Es war der 64. Flug eines PSLV und die fünfte Mission in der DL-Variante.

Weiterlesen: Erneuter Fehlschlag für PSLV

Nach den „Transporter“- und „Bandwagon“-Missionen hat SpaceX seit dem 11. Januar eine neue Kategorie mit der Bezeichnung „Twilight“ für Massentransporte von Kleinsatelliten im Programm. Die Satelliten dieser Reihe überqueren die überflogenen Orte bei jedem Umlauf einmal um 6:00 Uhr morgens Ortszeit und einmal um 18:00 Uhr abends. Die Bahn ist so ausgerichtet, dass sie der Terminator-Linie folgt. Die Satelliten fliegen somit quasi entlang der Dämmerungszone rund um die Erde, was letztendlich zu der Bezeichnung „Twilight“ führt. Hauptnutzlast der Mission war das Pandora-Teleskop der NASA.

Weiterlesen: SpaceX fliegt ins „Twlight“

Am 9. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-96 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Starlink bedient derzeit über neun Millionen Abonnenten weltweit. Zu Beginn der Woche hatte SpaceX 10.868 Starlink-Satelliten gestartet, von denen aber bereits 1445 wieder in die Erdatmosphäre eingetreten sind. 8170 Einheiten befinden sich in ihrem Einsatzorbit oder sind auf dem Weg dahin.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-96

Die erste Orbitalmission des neuen Jahres wickelte – wie könnte es anders sein – SpaceX ab. Dabei brachte das Unternehmen mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 die dritte von insgesamt vier Einheiten der italienischen Cosmo-SkyMed Konstellation der zweiten Generation (kurz: CSG) in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Zwei der drei bisher gestarteten Einheiten wurden von Falcon 9-Raketen gestartet. Die vierte Einheit soll mit einer Vega C im kommenden Jahr in den Orbit geschickt werden.

Weiterlesen: SpaceX startet CSG-3 für Italien

Der letzte Orbitalstart des Jahres 2025 wurde von China durchgeführt. Am 30. Dezember brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 7A zwei Militärsatelliten der Shijian-Reihe in eine geostationäre Transferbahn. Die beiden Einheiten tragen die Bezeichnungen Shijian 29A und 29B. Startort war der institutionelle Teil des Raumfahrtzentrums Wenchang am Gelben Meer. Die Mission war der 93. Orbitaleinsatz des laufenden Jahres und damit ein Rekordjahr für China. Insgesamt erlebte dieses Jahr 323 Orbitalmissionen, von denen 315 erfolgreich verliefen.

Weiterlesen: Letzter Orbitalstart des Jahres 2025

Russland brachte am 28. Dezember 51 Klein- und Kleinstsatelliten mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1b Fregat in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Aufgabe und Flugprofil entsprechen somit dem der Transporter-Flüge von SpaceX. Startort war das Raumfahrtzentrum Wostotschnij in Sibirien. Unter den abgesetzten Raumfahrzeugen war auch Luča, der erste Satellit Montenegros.

Weiterlesen: Russischer Rideshare

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