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SpaceX brachte am 17. Januar zwei Satelliten der Starshield-Konstellation für das National Reconnaissance Office (NRO) in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Die Gruppe wird als Starshielld-Gruppe 2-5 bezeichnet, die Mission selbst als NROL-105. Nach dem erfolgreichen Start erhielten die beiden Einheiten die Namen USA-572 und USA-573. Startort war die Space Force Basis Vandenberg in Kalifornien. Es war der 600. Start einer Falcon-Rakete über alle Baureihen hinweg.

Weiterlesen: 600. Start einer Falcon-Rakete

Nur gut elf Stunden nach dem Fehlstart einer Langer Marsch 3B/E musste Chinas Raumfahrt am 17. Januar einen weiteren Fehlschlag hinnehmen. Dieses Mal traf es den privaten Anbieter Galactic Energy, der am 15. Januar noch mit seinem Ceres 1-Standardträger erfolgreich gewesen war. Der erneute Fehlschlag trat beim Jungfernflug der neuen Ceres-2-Rakete auf, die etwa das vierfache Leistungsvermögen der Ceres 1-Reihe hat. Die Mission erfolgte vom nordwestchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus.

Weiterlesen: Noch ein chinesische Fehlschlag

Das ist kein guter Jahresanfang für Chinas Raumfahrt, und das beim Einsatz eines bewährten Trägers.  Am 16. Januar scheiterte der Start des Technologiesatelliten Shijian-32. Grund dafür war eine Fehlfunktion der dritten Stufe der Langer Marsch 3B/E-Trägerrakete, die den Satelliten auf eine geostationäre Transferbahn bringen sollte. Startort war das Raumfahrtzentrum Xichang in Zentralchina.

Weiterlesen: Fehlschlag mit Shijian-32

Eine feststoffbetriebene Kleinträgerrakete des Typs Ceres-1S des privaten chinesischen Startdienstleisters Galactic Energy brachte am 15. Januar vier Satelliten des Tianqi-Netzes auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Es handelt sich dabei um die Einheiten 37-40 der Konstellation. Gestartet wurde die Rakete von der Plattform DeFu-15001 im Gelben Meer, vor der Küste der Stadt Haiyang.

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Die Mission SpaceX Crew-11 transportierte am 1. August 2025 vier Besatzungsmitglieder – die NASA-Astronauten Zena Cardman und Michael Fincke, den JAXA-Astronauten Kimiya Yui und den Roskosmos-Kosmonauten Oleg Platonow – zur Internationalen Raumstation (ISS). Am 8. Januar 2026 gab die NASA überraschend bekannt, dass die Mission aufgrund eines nicht näher spezifizierten medizinischen Notfalls eines Besatzungsmitglieds einen Monat früher als geplant beendet werden müsse. Es war dies das erste Mal in der Geschichte der ISS, dass eine Mission aus akuten medizinischen Gründen verkürzt wird.

Weiterlesen: Zu frühe Landung für SpaceX Crew 11

Am 15. Januar brachte China im Auftrag der algerischen Raumfahrtagentur den Erdbeobachtungssatelliten AlSat-3A in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2C eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordwest-China. Der Satellit wird sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden.

Weiterlesen: Erdbeobachtungssatellit für Algerien im All

Am 14. Januar brachte SpaceX bei der Mission Starlink 6-98 erneut 29 Satelliten für die Internet-Konstellation in den Orbit. Startort war der Komplex 40 der Cape Canaveral Space Force Station. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Falcon 9 eingesetzt. Der Einsatz war der schnellste Launchpad-Turnaround in der Geschichte von SpaceX. Seit dem Start der Mission Starlink 6-97 von der selben Rampe sind nur ein Tag und 21 Stunden vergangen.

Weiterlesen: SpaceX startet Starlink-Gruppe 6-98

Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 8A brachte am 13. Januar die 18. Gruppe der staatlichen Guowang-Internetkonstellation – auch als SatNet LEO bezeichnet – auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Wieder umfasste die Gruppe neun Satelliten. Startort war der kommerzielle Teil des Raumfahrtzentrums Wenchang am Gelben Meer. Hersteller der Satelliten ist die staatliche CASC.

Weiterlesen: Langer Marsch 8A startet Guowang-Gruppe 18

Der erste chinesische Start des Jahres 2026 am 13. Januar brachte eine Überraschung mit sich. Eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 6A transportierte den Militärsatelliten Yaogan 50-01 auf eine retrograde Erdumlaufbahn. Für einen Start in eine solche schon energietechnisch sehr ungünstigen Umlaufbahn braucht es eine gute missionsbedingte Rechtfertigung. Tatsächlich sind in der bisherigen Geschichte der Raumfahrt kaum zwei Dutzend Satelliten auf solche Umlaufbahnen gebracht worden. Regelmäßig macht das eigentlich nur Israel, das aufgrund seiner ungünstigen geografischen Lage keine andere Möglichkeit hat, als Satelliten in Richtung Westen, also entgegen der Erdrotation, in den Orbit zu befördern.

Weiterlesen: Yaogan 50-01 auf retrogradem Orbit

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