Eine Trägerrakete der United Launch Alliance (ULA) brachte in den frühen Morgenstunden des 19. März einen Kommunikationssatelliten des „Wideband Global Satcom“-Systems der US-Luftwaffe auf einen geosynchronen Transferorbit.  Die neue Einheit verstärkt die Konstellation, für die zwischen 2007 und 2016 bislang acht Satelliten in den Orbit gebracht wurden. Die Mission begann am Startkomplex 37 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral. Als Trägerrakete wurde eine Delta 4 Medium+ (5,4) eingesetzt, die schwerste Rakete der Delta 4-Medium-Klasse.

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Japans geografische Nähe zum unberechenbaren Nachbarn Nordkorea bewirkt, dass sich das Land ein aufwendiges System militärischer Überwachungssatelliten leistet. Unter diesem Aspekt startete das Land in den frühen Morgenstunden des 17. März einen neuen Radaraufklärer der IGS-Reihe, mit dem die Aktivitäten des suspekten Nachbarn genau unter die Lupe genommen werden können. Das Raumfahrzeug wurde auf eine sonnensynchrone polare Umlaufbahn gebracht.

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Mit einem perfekten Start in den frühen Morgenstunden des 6. März (MEZ) wurde die Flotte der europäischen Copernicus-Umweltbeobachtungssatelliten um eine fünfte Flugeinheit verstärkt. Eine Trägerrakete des Typs Vega brachte dabei Sentinel-2B sicher auf eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn in knapp 800 Kilometern Höhe. Sentinel ist das "Weltraumsegment" des Copernicus-Programms, das aus sechs verschiedenen Typen von eigenständigen Satelliten, bzw. Nutzlastpaketen auf anderen Satelliten besteht, welche die Erde mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen beobachten.

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Beim dritten Einsatz in diesem Jahr hat eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 den kommerziellen Nachrichtensatelliten Echostar 23 auf eine supersynchrone geostationäre Transferbahn gebracht. Wegen des hohen Gewichts des Satelliten wurde die Falcon 9 nach längerer Zeit wieder einmal in der "Expendable"-Version geflogen, also ohne Landebeine, Steuertriebwerke und die so genannten Grid-Fins, die immer dann benötigt werden, wenn die ersten Stufe des Trägers gelandet werden soll. Der Start verlief vollständig erfolgreich.

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Der rapide Hochlauf der chinesischen Raumfahrtaktivitäten führte in den frühen Morgenstunden des 3. März erneut zum Erstflug einer Trägerrakete. Es handelt sich dabei um die Kaituozhe-2 oder kurz KT-2, die einen experimentellen Satelliten in die Umlaufbahn transportierte. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Jiuquan. Die Mission war offensichtlich erfolgreich. Damit hat China alleine in den letzten zweieinhalb Jahren sechs neue Typen von Satellitenträgern eingeführt, davon drei in der Klasse der "Small-Launcher".

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