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Verölte Nähmaschine verhindert Start

Näh-AbteilungNeuer Rekord für SpaceX. Diesmal einer von der negativen Sorte, und zwar für den außergewöhnlichsten Grund einer Startverschiebung. Die Ursache für die mindestens zweiwöchige Verzögerung beim Start der CRS-3/SpX-3 Mission zur Internationalen Raumstation liegt an einer verölten Nähmaschine. Und wem sich jetzt der Zusammenhang zum aktuellen Start nicht sofort erschließt: Die Maschine wird gebraucht, um textile Trennsegmente zu nähen, mit denen die Nutzlasten im so genannten „Trunk“ des Dragon geschütztt sind. Der „Trunk“ ist ein Geräteteil, der sich an die Dragon-Kapsel anschließt.

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Rosetta on Tour

Credit: twitter.com/AstronomyNowAm 20. Januar 2014 war es soweit: Nach mehrjähriger wörtlich zu nehmender Funkstille konnte die Europäische Weltraumbehörde ESA wieder den Radiokontakt zu ihrer Kometenjägersonde Rosetta herstellen. Rosetta hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen sehr weiten Weg hinter sich. Gestartet war sie am 2. März 2004 und soll demnächst in die Umlaufbahn des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko einschwenken. Höhepunkt der Mission wird neben dem kartographischen Blick auf eine erwachende Sleeping Beauty auch die  Landung der Sonde Philae, die für November geplant ist. Seit seiner Ankunft beim Kometenkern schickt Rosetta prächtige Postkarten. (Credit: twitter.com/AstronomyNow)

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Proton bringt russisch-kasachisches Satellitenduo ins All

StartAm 28. April brachte eine russische Trägerrakete des Typs Proton M Briz M zwei Kommunikationssatelliten direkt in den geostationären Orbit. Der Start erfolgte von Baikonur aus. Die beiden Nutzlasten, der russische Datenrelay-Satellit Luch 5V und der kasachische Kommunikationssatellit Kazsat 3 verließen die Startrampe in Baikonur um 6:25 Uhr mitteleuropäischer Zeit.  Beide Raumfahrzeuge wurden vom russischen Unternehmen ISS Reshetnew gebaut.

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Dragon CRS-3 auf dem Weg zur ISS

Dragon und FalconNach einer Reihe von Verzögerungen aus den unterschiedlichsten und teilweise recht exotischen Gründen, zuletzt wegen eines Brandes in einer Bahnverfolgungseinrichtung der Luftwaffe,startete am 18. April eineSpaceX-Versorgungsmission, zur Internationalen Raumstation.Der Liftoff der Falcon 9 v1.1R mit der Dragon-Kapsel an ihrer Spitze erfolgte um um 21:25 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 15:25 Uhr Ortszeit von der Rampe Nummer 40 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral.

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EgyptSat 2: Erdbeobachter für Ägypten

NutzlastverkleidungAm 16. April brachten die russischen Streitkräfte mit einer Trägerrakete des Typs Sojus U den ägyptischen Erdbeobachtungssatelliten EgyptSat 2 in den Orbit. Der Start erfolgte vom Weltraumzentrum Baikonur in Kasachstan. Der Satellit wurde für die nationale Behörde für Fernerkundung und Weltraumwissenschaften Ägyptens (National Authority for Remote Sensingand Space Sciences, oder kurz: NARSS) gestartet.

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Neuer US-Spionagesatellit im Orbit

LogoAm 10.April brachte eine Atlas 5 ein klassifiziertes Raumfahrzeug des National Reconnaissance Office (NRO) in den Orbit. Der Träger startete um 19:45 Uhr mitteleuropäischer Zeit (13:45 Uhr US-Ostküstenzeit) in der selten eingesetzten Variante "541" mit vier Feststoffboostern zur Startunterstützung. Diese Version wurde bislang erst ein einziges Mal zuvor verwendet, und zwar um den US-Rover Curiosity auf den Weg zum Mars zu bringen.

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Israel bringt Ofeq 10 auf retrograde Umlaufbahn

Shavit 2Am 9. April 2014 brachte Israel auf einer selbst entwickelten Trägerrakete des Typs Shavit 2 – der Name bedeutet „Komet“ - den Radaraufklärer Ofeq 10 in den Orbit. Ofeq bedeutet „Horizont“. Es ist dies der erste Einsatz einer israelischen Trägerrakete seit vier Jahren. Der Satellit wurde von der Luftwaffenbasis Palmachin, südlich von Tel Aviv, aus gestartet.

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Indiens zweiter NavSat im Orbit

StartZiemlich genau neun Monate nach der ersten Einheit, brachte die indische Weltraumbehörde ISRO am 4. April 2014 den zweiten Satelliten des Indian Regional Navigation Satellite Systems (IRNSS) in den Orbit. IRNSS 1B, die zweite Einheit dieses Systems, wurde mit einer Trägerrakete des Typs PSLV XL von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums SatishDhawan auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste in den Weltraum gebracht.

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Wachtposten für Europa im All

SojusMit dem erfolgreichen Start von Sentinel 1A am 03. April 2014 in Kourou geht das Europäische Copernicus-Programm zur Umweltüberwachung nach mehr als siebenjähriger Vorbereitungszeit nun endlich in seine aktive Phase.Das Programm ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es wurde 1998 unter dem Namen „Global Monitoring for Environment and Security“ (GMES) ins Leben gerufen. In diesem Programm sollen bis ende 2015 insgesamt fünf Satelliten in den Orbit gebracht werden.

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