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Japan brachte am 19. August den dritten Satelliten seines so genannten Quasi-Zenith Satellite Systems (QZSS) erfolgreich in den vorgesehenen Orbit. Der Start des Raumfahrzeugs mit dem Namen Michibiki-3 erfolgte um 7:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 15:29 Uhr japanischer Ortszeit. Startort war die Rampe 1 des Yoshinobu Startkomplexes am Tanegashima Raumfahrtzentrum der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA. Als Träger wurde die 35. Flugeinheit einer Rakete des Typs H2A eingesetzt, dieses Mal in der H2A 204 Variante (die bisherigen Michibiki-Satelliten starteten mit der Version 202).

Weiterlesen: Michibiki-3 sorgt für genaue Navigation

Am 18. September startete die United Launch Alliance einen Satelliten für das „Tracking and Data Relay System“ (TDRS) der US-Weltraumbehörde NASA. Das Raumfahrzeug mit der Bezeichnung TDRS-M verließ die Startanlage 41 in Cape Canaveral an Bord einer Atlas 5 401 um 14:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 8:29 Uhr morgens Ortszeit). Die Trägerrakete flog eine relativ komplexe Bahn ab, bei der zwei Brennphasen der Centaur-Oberstufe erforderlich waren. Eine Stunde und 54 Minuten nach dem Liftoff wurde der Satellit von der Centaur-Oberstufe freigegeben.

Weiterlesen: Neuer Datenrelay-Satellit für die NASA

Wenige Minuten nach Mitternacht mitteleuropäischer Zeit begann an der Rampe 24 des Startkomplexes 81 auf dem Kosmodrom in Baikonur die Startmission für einen Kommunikationssatelliten der russischen Streitkräfte. Wie bei militärischen Starts üblich, gab es im Vorfeld kaum Berichterstattung über den Flug. Auch die bei zivilen Starts üblichen Live-Videoschaltungen gab es in diesem Fall nicht. Das Raumfahrzeug mit der Bezeichnung "Blagovest 11L" ist das erste von insgesamt vier Raumfahrzeugen dieser Baureihe. Nach dem erfolgreichen Start erhielt es, wie bei militärischen Missionen in Russland üblich, eine Kosmos-Zählnummer und läuft jetzt offiziell unter der Bezeichnung "Kosmos 2520".

Weiterlesen: Blagovest sorgt für Kommunikation

Trotz eines in mehrerlei Hinsicht knapp bemessenen Startfensters begann am 14. August um 18:31 mitteleuropäische Zeit planmäßig die ISS-Versorgungsmission CRS-12 (wobei CRS für Commercial Resupply Service steht). Dabei brachte eine Falcon 9 von SpaceX ein Dragon-Raumschiff auf einen leicht elliptischen Übergangsorbit, von dem aus es sich in den nächsten beiden Tagen der Internationalen Raumstation nähern wird. Der erfolgreiche Start der Mission CRS-12 war der 39. Einsatz einer Falcon 9 insgesamt und der 11. in diesem Jahr.

Weiterlesen: SpaceX startet CRS-12

Eine europäische Trägerrakete des Typs Vega brachte in den frühen Morgenstunden des 2. August die beiden Erdbeobachtungssatelliten VENµS und OPTSAT 3000 in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Arianespace bezeichnet die Mission als VV10, was für "Vol Vega Nummer 10" steht, also den 10. Einsatz einer Rakete dieses Typs. Zum Startzeitpunkt war es in Mitteleuropa 3:58 Uhr. In Französisch Guyana, wo sich nahe der Stadt Kourou das europäische Raumfahrtstartzentrum befindet, war es dagegen erst 22:58 Uhr am 1. August. Es war das siebte Mal, dass eine Vega Erdbeobachtungssatelliten in den Orbit brachte. Das vierstufige Startfahrzeug ist Europas Trägerrakete für kleinere Nutzlasten.

Weiterlesen: Vega bringt VENµS und OPTSAT 3000 in den Orbit

Drei Raumflugveteranen machten sich am 27. Juli vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus auf den Weg zur Internationalen Raumstation.  Ihr Raumschiff - Sojus MS-05 - flog unter dem Kommando des russischen Kosmonauten Sergei Rjasanski. Mit ihm an Bord waren noch der ESA-Astronaut Paolo Nespoli und sein NASA-Kollege Randy Bresnik. Die drei sollen voraussichtlich bis November an Bord der Station bleiben.

Weiterlesen: Neue Crew für die ISS

Eine Sojus 2.1a "Fregat" brachte am 14. Juli insgesamt 73 Satelliten in einen sonnensynchronen Orbit. Es ist dies die größte Zahl, die je eine russische Trägerrakete bei einem einzelnen Start in den Weltraum transportierte. Bei diesen Nutzlasten handelt es sich um fünf Mikrosatelliten der Gewichtsklasse zwischen 17 und 120 Kilogramm und 67 Cubesats aus Deutschland, Japan, Russland, Norwegen, Kanada und den USA. Die Hauptnutzlast  bei dieser Mission war aber der russische Erdbeobachtungssatellit Kanopus-V-IK.

Weiterlesen: Lange Startmission mit 73 Satelliten

SpaceX führte in den frühen Morgenstunden des 6. Juli (mitteleuropäischer Zeit) erfolgreich den Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 35e durch. Der Flug, der an der historischen Startanlage 39A des Kennedy Space Centers begann, gelang erst im dritten Anlauf. Zweimal war der Countdown in den letzten Tagen nur Sekunden vor der Zündung der Triebwerke abgebrochen worden. Schuld daran war ein fehlerhaft arbeitendes Sensorsystem an der Bodenausrüstung. Es war bereits der zehnte Einsatz einer Falcon 9 in diesem Jahr, der vierte im Zeitraum eines Monats und der dritte in einem Zwei-Wochen-Zeitraum. Außerdem war es der 38. Flug einer Falcon 9-Rakete insgesamt.

Weiterlesen: Falcon 9 startet mit Intelsat 35e beim dritten Versuch

Der misslungene Versuch Chinas, mit der neuen Großträgerrakete Langer Marsch 5 den gewaltigen experimentellen Kommunikationssatelliten Shijian 18 in einen geostationären Transferorbit zu bringen, dürfte der teuerste Fehlschlag in der Geschichte der chinesischen Raumfahrt sein. Dabei sah zunächst alles perfekt aus. Die Mission begann um 13:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Startkomplex 101 des neuen Weltraumbahnhofs von Wenchang am Gelben Meer. Die ersten Flugminuten bis hin zur Trennung der Booster verliefen offensichtlich problemlos. Dann aber kam es zu einem noch nicht näher bekannten Leistungsabfall in der Zentralstufe des Trägers, verursacht offensichtlich durch ein Versagen eines der beiden YF-77 Triebwerke. Dieser Raketenmotor stellt die bedeutendste technische Entwicklung des Langer Marsch 5-Programms dar.

Weiterlesen: Teurer Fehlschlag

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