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Russische Navigationssatelliten gestartet

Startvorbereitung; Credit: Roskosmos

Im Auftrag der russischen Streitkräfte wurden am Montag von Baikonur aus drei weitere Einheiten des russischen Satellitennavigationsnetzes Glonass in den Orbit befördert. Die Glonass-Konstellation ist das Gegenstück zum US-amerikanischen GPS-System und dem ebenfalls derzeit im Aufbau befindlichen chinesischen System mit der Bezeichnung Compass. Die Glonass-Satelliten übertragen ihre Signale an militärische und zivile Nutzer weltweit.

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Blick in die Sterne: der Löwe

Prof. Dieter B. Herrmann; Credit: moz.dePünktlich zu Beginn des März blickt Prof. Dieter B. Herrmann wieder in die Sterne und lädt uns ein, mitzublicken. Der prächtigste Anblick in diesem Monat ist zweifelsohne das Sternbild Löwe, das am Frühlingsabendhimmel einen prominenten Platz einnimmt.

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Dem Wetter getrotzt

Endeavour Landung, Credit: Steven Clark, Spaceflightnow Trotz äußerst ungünstiger Wetteraussichten kehrte der US Space Shuttle Endeavour heute Nacht aus dem Orbit zur Erde zurück. Die meteorologischen Landebedingungen erschienen eigentlich bis wenige Minuten vor der Retro-Zündung als ungeeignet, und man bereitete sich schon auf eine Verschiebung der Landung auf den Dienstag und eine Verlegung auf die Luftwaffenbasis Edwards in Kalifornien vor.  Limitierender Faktor bei Shuttle-Landungen sind neben Faktoren wie Regen und Wind vor allem das Vorhandensein einer durchgängig geschlossenen Wolkendecke unterhalb einer bestimmten Höhe. Die Sicherheitsbestimmungen sehen vor, dass die Landebahn während des Endanfluges für die Piloten sichtbar sein muss.

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Was kommt nach dem Shuttle?

Titelbild Dream Chaser; Credit: Sierra Nevada Wenn die Endeavour am kommenden Montag hoffentlich wieder sicher aus dem Orbit zurück ist, dann sind es nur noch vier Flüge und das Shuttle-Programm ist Geschichte.  Die nächste Shuttle-Mission, der für anfang April angesetzte Flug der Discovery, ist eine reine Logistik-Mission. Beim drittletzten Flug des Programms wird die Atlantis ein kleineres russisches Modul mit dem Namen "Rasswet" zur Station transportieren,  besser bekannt unter der Bezeichnung „Mini Research Module“.  Danach bringt die Endeavour das für die Astro-Physiker so wichtige Alpha-Magnet-Spektrometer zur ISS. Beim letzten Flug schließlich wird eine weitere europäische Komponente permanent an der Raumstation befestigt, die ursprünglich gar nicht für diesen Zweck vorgesehen war: das Logistik-Modul Leonardo. Sie soll der ISS künftig als Mischung aus Stauraum und Geräteschuppen dienen.

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Intelsat 16 gestartet

Poster Intelsat Eine russische Trägerrakete des Typs Proton M Breeze M brachte am frühen Freitagmorgen einen Kommunikationssatelliten für Intelsat in den Orbit.  Der Start erfolgte bei eisigen Temperaturen um -30 Grad Celsius um 1:39 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 5 Uhr 39 Uhr lokaler Ortszeit, vom Kosmodrom in Baikonur. Der Einschuss erfolgte direkt in den geostationären Orbit. Neuneinhalb Stunden dem Verlassen der Startrampe gab die Breeze M Oberstufe Intelsat 16 frei.

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Der Orionnebel - Reloaded

 ESO/J. Emerson/VISTA. Cambridge Astronomical Survey UnitIn ganz neuem Licht präsentiert sich der berühmte Große Orionnebel auf einer Aufnahme des Teleskops VISTA der Europäischen Südsternwarte. Die Nahinfrarotfotografie zeigt die Struktur dieses 1500 Lichtjahre entfernten Nebels in unvergleichlicher Weise. Mit einer Ausdehnung von rund 30 Lichtjahren gehört der Orionnebel zu einer der größten und aktivsten Sternentstehungsregionen in unserer Ecke der Milchstraße. Astrophysikern bietet er Einblicke in die Entstehung neuer Sterne - und Amateurastronomen spannende Stunden am eigenen Teleskop.

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Guter Mond Du gehst so stille...

Spacecarton; Credit: NYTimes Game over. Das war‘s dann, mit der amerikanischen Mond-Mars-Initiative. Fast auf den Tag genau sechs Jahre, nachdem George Bush jr. das Programm startete wurde es jetzt – passend zum Jahrestag der Columbia-Katastrophe - eingestellt. Neun Milliarden Dollar wurden bisher dafür ausgegeben. Eine weitere Milliarde wird es kosten, all die vielen Verträge des Constellation-Programms als „cancellation for convenience“ abzuwickeln. Die bemannte US-Raumfahrt ist nun ohne eine Mission. Obama hat den "Reset-Knopf" gedrückt. Zurück auf Feld 1 des Spiels.

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Fünftletzte Shuttle-Mission beginnt

Closeout Whiteromm; Credit: NASA Im zweiten Anlauf klappte es. Nach einer wetterbedingten Verzögerung von einem Tag startete Space Shuttle Endeavour mit ihrer sechsköpfigen Crew um 10:14 Uhr mitteleuropäischer Zeit zur Internationalen Raumstation. Es ist dies der fünftletzte Flug einer US-Raumfähre. Nach der Mission STS 133 (die erst nach der Mission STS 134 kommen wird) mit der Raumfähre Discovery wird das Shuttle-Programm im kommenden Winter nach knapp dreißigjähriger Dauer eingestellt.

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Blick in die Sterne: der Stier

Prof. Diete B. Herrmann berichtet über das Sternbild Stier Mit Beginn des Februars stellt der Astronom Dieter B. Herrmann ein neues Sternbild vor, das man zurzeit gut beobachten kann: den Stier, auch Taurus genannt. Er ist ein markantes Sternbild am Winterhimmel, zum einen wegen einer auffallenden Ansammlung an Sternen, den Hyaden, auch dank des deutlich rötlich leuchtenden Sterns Aldebaran, besonders aber wegen dem auffallenden offenen Sternhaufen der Plejaden.

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