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Katastrophaler Fehlstart

ExplosionBeim katastrophalsten Fehlstart seit Jahrzehnten in den USA ist am 27. Oktober die Antares 130 Trägerrakete, der unbemannten Cygnus-Raumtransporter und wohl auch Teile der Startanlage zerstört worden. Nur wenige Sekunden nach dem Verlassen der Startrampe um 23:22 Uhr mitteleuropäischer Zeit (18:22 Uhr Ortszeit) explodierte die Rakete über dem Startgelände. Ein erstes planmäßiges Redirect-Manöver hatte die Rakete noch durchführen können, bevor ein massiver Schaden noch unbekannter Ursache auftrat.

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SpaceX landet auf der Barke – fürs Erste

Hopefully notZum Patentstreit über den ich letzthin berichtete gibt es jetzt eine interessante Ergänzung. Bei einer Podiumsdiskussion am Massachusetts Institute of Technology (MIT) am vergangenen Freitag berichtete Elon Musk, dass er bei einer Schiffswerft in Lousiana eine hochseetüchtige „Barke“ habe bauen lassen, auf denen bei kommenden Starts von Cape Canaveral aus die Erststufen seiner Falcon 9 Raketen nach absolvierter Mission landen sollen. Der erste Einsatz der Barke ist bereits für Anfang Dezember geplant.

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Shijian 11-08 im Orbit

StartEs geht weiter in dichter Taktfolge bei den chinesischen Weltraumaktivitäten. Während die Mondsonde Chang’e 5T gerade in den Schwerebereich des Mondes gelangt ist, und in etwa 12 Stunden den Punkt der größten Annäherung an den Erdtrabanten erreichen wird, startete am 27. Oktober vom Weltraumbahnhof Jiuquan aus der Technologiesatellit Shijian 11-08. Es ist dies der dritte chinesische Orbitalstart innerhalb von nur acht Tagen.

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Kommt nach Neubrandenburg

LogoZwischen dem 13. und 15. November finden in diesem Jahr zum 30. Mal die legendären Raumfahrttage in Neubrandenburg statt. Sie sind eine unerreichte Mischung aus Familientreffen für Raumfahrtfans, Reminiszenzen auf die Raumfahrtgeschichte (unter besonderer Berücksichtigung der Ost-Raumfahrt), Vorträgen über die neuesten Zukunftsaspekte, Diskussionsforen mit Fachleuten und Raumfahrern, Signierstunden, und vor allem auch dem persönlichen Kennenlernen von Astronauten und Kosmonauten.

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Einmal zum Mond und zurück

RückkehrkapselAm Donnerstag, dem 23. Oktober, brachte China ein unbemanntes Raumfahrzeug auf eine Flugbahn zum Mond. Der Start erfolgte vom Weltraumbahnhof Xichang in der Provinz Shichuan. Die Mission mit der Bezeichnung Chang’e 5T1 begann um 20:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, das entspricht 2:00 Uhr Pekinger Zeit am Freitag. Als Träger wurde eine noch nie zuvor eingesetzte Variante der Langer Marsch 3 - Trägerrakete eingesetzt. Sie trägt die Bezeichnung „Langer Marsch 3C/E“. Dabei handelt es sich um eine Ableitung der Langer Marsch 3C mit verlängerter Erststufe und längeren Boostern.

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Proton liefert planmäßig

EncapsulationIn der medialen Vermittlung russischen Raumfahrt ist man derzeit recht vorsichtig. Kurzfristig wurde die eigentlich geplante Fernsehübertragung vom Start einer Proton M Briz M mit dem Kommunikationssatelliten Ekspress AM6 wieder abgesetzt. Zu oft hatte man in den letzten Jahren, vor allem bei den Starts von Inlands-Kommunikationssatelliten, Fehlschläge vermelden oder gar geschäftsschädigende Bilder explodierender Raketen in die Welt senden müssen.

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Yaogan 22 im Orbit

Yaogan 22Nach einer rätselhaften, vier Monate langen Unterbrechung von Satellitenstarts, und nur einem einzelnen Start in den ersten sieben Monaten dieses Jahres,bringt China nun wieder in schneller Folge Raumfahrzeuge ins All.  Am 22. Oktober transportierte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4C den  Aufklärungssatelliten Yaogan 22 in den Orbit.

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Ariane 5 transportiert ARSAT-1 und DLA-1 ins All

MissionsposterBei der Ariane 5 läuft es seit vielen Jahren wie am Schnürchen. Beim 62. Erfolgreichen Start in ununterbrochener Folge brachte eine Trägerrakete dieses Typs am 16. Oktober, kurz vor Mitternacht mitteleuropäischer Zeit, zwei Kommunikationssatelliten für Südamerika in einen geostationären Transferorbit. Es handelt sich dabei um den ersten im eigenen Land endmontierten argentinischen ARSAT-1 und um DLA-1, der auch die Bezeichnung Intelsat 30 trägt.

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Indien startet weiteren Navigationssatelliten

PSLV XLWomit Europas offensichtlich größte Schwierigkeiten hat, gelingt einem Schwellenland wie Indien offensichtlich problemlos. Das Land – mittels seiner Raumfahrtbehörde ISRO – brachte am 15. Oktober mit IRNSS 1C bereits seinen dritten im Lande gebauten Navigationssatelliten mit einer ebenfalls einheimischen Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte um 22:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit (1:32 Uhr am 16.10. Ortszeit) vom SatishDhawan Space Center auf der Insel Shriharikota.

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