Als
sich die Astronomie
von der Astrologie trennte
Wie
vielen Astronomen ist es wohl schon passiert, dass sie als "Astrologen"
bezeichnet wurden? Man kann mit mehr oder weniger Humor zur Kenntnis
nehmen, dass die Tätigkeit eines Astronomen kaum bekannt ist, während
Astrologie weite Verbreitung findet. Die Astronomie hat im Laufe ihrer
Geschichte durch ideologische Komponenten sehr gelitten. Die
Auseinandersetzung mit der Kirche hat die Entwicklung der Astronomie
immer wieder tragisch berührt.
Hier
wird deutlich, wie sehr das persönliche Weltbild, geformt aus
Ideologie, Philosophie, Religion und Wissen die objektive Forschung
prägen kann. Ein persönliches, subjektives Weltbild ist fundamentaler
Teil eines vernunftbegabten Wesens, das sich als einziges immer wieder
mit der Sinnhaftigkeit seiner Existenz auseinandersetzt. Die Frage nach
dem letzten Sinn menschlichen Daseins kann keine objektive,
"wissenschaftliche" Antwort erfahren; sie wird immer also eine Frage
des subjektiven Weltbildes bleiben.
Viele leidvolle
Auseinandersetzungen ließen sich vermeiden, würde man akzeptieren, dass
hier völlig verschiedene Disziplinen angesprochen werden. Religionen
und Ideologien machen keine naturwissenschaftlichen Aussagen, und
Naturwissenschaften machen keine religiösen Aussagen. Damit wäre ein
friedliches Miteinander möglich.
Es ist nicht Aufgabe der
Wissenschaft, Eingriffe in eine persönliche Weltanschauung vorzunehmen.
Da aber in jedes Weltbild nicht nur Glaubensinhalte, sondern auch
Erfahrungen einfließen, trägt natürlich die Naturwissenschaft zum
Wandel eines Weltbildes bei. Der Spielraum für das Mystische wird umso
kleiner, je mehr und je besser man Bescheid weiß. Das erklärt, warum
man vor Jahrtausenden, als man nichts über Beschaffenheit und
Entfernungen von Planeten und Sternen wusste, in den Gestirnen Götter
und Dämonen vermutete, die das Leben der Menschen beeinflussen.
Im
Zeitalter der Raumfahrt erlangten wir detaillierte Kenntnisse über die
Beschaffenheit der Körper in unserem Planetensystem, mittels Sonden
analysierten wir Bodenproben auf dem Planeten Mars. Natürlich steht es
weiterhin jedem frei, die rote Färbung des Mars (wegen seines
Eisengehalts) als Symbol für den "Kriegsgott" zu sehen. Die
Wissenschaft zeigt Fakten auf; was man damit macht, bleibt jedem selbst
überlassen.
Die Entwicklung des magisch-mystischen
astrologischen Denkens der Anfänge zur modernen Astronomie ist wohl der
Schlüssel zur Geistesgeschichte des Menschen. Auch wenn eine Ideologie
noch sosehr einem menschlichen Bedürfnis entspringt, wie das etwa in
der griechischen Idee des Kosmos als wohlgefügte Ordnung zum Ausdruck
kommt (Aristoteles), ist sie für jede Art von wissenschaftlicher
Erkenntnis ungeeignet, werden hier doch Dinge vorausgesetzt, die keiner
naturwissenschaftlichen Methode standhalten.
Am deutlichsten
zeigt sich diese Diskrepanz bei den Griechen. Sie waren wohl die
ersten, die die Himmelskunde als Wissenschaft betrieben, indem sie in
kühnem Denken versuchten, die kosmischen Erscheinungen zu erklären und
zu verstehen. So sagte etwa Thales von Milet schon für das Jahr 585 v.
Ch. eine Sonnenfinsternis voraus, Erathostenes bestimmte um 250 v. Ch.
den Erdumfang – er wusste also über die Kugelgestalt der Erde Bescheid
–, und Aristarch von Samos lehrte zur selben Zeit bereits das
heliozentrische Weltbild! Ein Wissen, das sich erst nach fürchterlichen
ideologischen Wirren am Beginn der Neuzeit endgültig durchsetzen
sollte. Die Eroberungszüge Alexanders des Großen brachten astrologische
Elemente aus dem arabischen Raum nach Europa, die zusammen mit dem
geozentrischen Weltbild, gestützt durch die Kirche, für eineinhalb
Jahrtausende bestimmend bleiben sollte. So errichtete noch Papst Leo X.
aus dem Hause Medici (1513–1521) an der päpstlichen Universität in Rom
einen Lehrstuhl für Astrologie.
Astrologie im Alltag
Wer
heute Sterne beobachten möchte, muss sich von den Ballungszentren
zurückziehen, um sie überhaupt noch zu erkennen. Für uns ist es schwer
nachvollziehbar, dass der Sternenhimmel einstmals der einzig verfügbare
Kalender war. So wurde etwa der Zeitpunkt der Nilüberschwemmung durch
das erste Sichtbarwerden des Sirius am Morgenhimmel angezeigt.
Noch
heute gibt es viele Bezüge zum Himmel, auch wenn uns das kaum mehr
bewusst ist. Ostern fällt zum Beispiel auf den Sonntag nach dem ersten
Vollmond im Frühling. Der Mond ist sehr wahrscheinlich für unsere
Sieben-Tage-Woche verantwortlich: Zwischen Neumond, erstem Viertel,
Vollmond und letztem Viertel vergehen je sieben Tage. Die sieben
Wandelsterne des Altertums – Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn,
Sonne und Mond – gaben den Tagen die Namen. Im deutschen Sprachraum
erinnern nur noch Sonntag und Montag daran, anders als in den
romanischen Sprachen. So kann man im Spanischen beim Dienstag – Martes
– den Mars, beim Mittwoch – Miercoles – den Merkur, beim Donnerstag –
Jueves – den Jupiter und beim Freitag – Viernes – die Venus herauslesen.
Ohne es zu wissen verwenden wir noch heute astrologische
Begriffe.
Bezeichnet
man jemanden als "jovial" oder "matrialisch", so unterstellt man ihm
Eigenschaften von Jupiter oder Mars. Oder betrachten wir die
Viruserkrankung Grippe. Die Mediziner nennen sie "Influenza", was
"Einfluss" bedeutet. Im astrologischen Glauben des Mittelalters kamen
Krankheiten von den Gestirnen. Dies wurde durch das "Himmelsnass"
erklärt, das nachts vom Himmel herab taut. Der Begriff "Einfluss" für
Einwirkung hat sich so eingebürgert, dass man sich der Widersinnigkeit
gar nicht mehr bewusst wird, wenn man etwa vom "Einfluss" einer
Dürreperiode auf den Grundwasserspiegel spricht.
Ein weiteres
Beispiel dafür, wie man in der abendländischen Astrologie über
Gestirnswirkungen dachte, liefern die Erörterungen des ausgehenden 15.
Jahrhunderts über die Syphilis. Auch dieser Krankheitsname bedeutet
"Einfluss", nämlich der oberen, makrokosmischen Welt auf die untere,
mikrokosmische. In diesem Sinn wurde der Name bewusst von dem
hervorragenden Veroneser Arzt Fracastor gebildet, und zwar aus dem
arabischen Fachwort für "irdische (untere) Welt": sifl (auch sufl). Bis
dahin war die Krankheit mit dem Kunstwort "Patursa" bezeichnet worde.
Dieses
Wort ist eine Zusammensetzung von passio turpis saturnia, was
"schädliche Saturnkrankheit" bedeutet. Fracastor wollte nicht dem
Saturn allein die Schuld zuschieben, der in der Astrologie allgemein
für alles Schlechte verantwortlich gemacht wird, und hat sich mit
Erfolg durchgesetzt. Wenn vom "Einfluss" der Gestirne auf den Menschen
die Rede ist, muss man natürlich auch auf Horoskope zu sprechen kommen.
Hier werden ja nicht nur den einzelnen Planeten bestimmte Eigenschaften
zugeordnet, sondern es wird auch ihrer Stellung im Tierkreis und
zueinander besondere Bedeutung beigemessen. So wird zum Beispiel die
Begegnung von Saturn, Jupiter und Mars im Jahre 1484 für die
Seuchenausbreitung am Ende des 15. Jahrhunderts verantwortlich gemacht.
Albrecht Dürer hat das in einem Stich dokumentiert.
Gerade was
die Sternbilder betrifft, ist die Astrologie ein idealer Schlüssel zur
Geistesgeschichte der Menschheit. Die heute üblichen Sternbilder
entstammen großteils der phantasievollen griechisch-römischen
Mythologie. Schlangen und Drachen sind ebenso am Himmel vertreten wie
Sagengestalten, Götter und Dämonen. Andere Völker haben auch andere
Sternbilder. Diese Bilder sind also nicht a priori vorhanden, sondern
vielmehr Produkte der menschlichen Phantasie, und was man aus ihnen
herauszulesen versucht, hat man vorher in sie hinein interpretiert.
Dazu kommt, dass im Kosmos alles in Bewegung ist. Durch die kreisende
Bewegung der Erdachse im Raum (die Präzession) in einem Rhythmus von
rund 26.000 Jahren verschieben sich die Punkte von Tag- und
Nachtgleiche im Frühling und Herbst sowie die Sommer- und
Wintersonnenwendepunkte in rund 2000 Jahren um je ein Tierkreiszeichen.
So steht der Frühlingspunkt heute nicht mehr im Sternbild Widder wie
vor 2000 Jahren, sondern in den Fischen und wandert auf den Wassermann
zu.
"Alles fließt", wie die Griechen sagen. Dazu kommt, dass die
Sterne, die für uns Bilder formen, oft durch mehr als hundert
Lichtjahre voneinander getrennt sind und nur zufällig in ähnlicher
Richtung am Himmel zu sehen sind. Die Sterne bewegen sich mit hohen
Geschwindigkeiten im Raum, meist mit mehr als 100 Kilometern pro
Sekunde. In einigen Jahrtausenden werden sich die Sternbilder deshalb
stark verändert haben.
Kepler und die Astrologie
Unser
heutiges Wissen, dass die Sonne nur einer von 200 Milliarden Sternen
unserer Galaxis ist, dass sie mit ihren Planeten, von Merkur bis Pluto,
in einer Entfernung von rund 30.000 Lichtjahren den Kern der Galaxis in
250 Millionen Jahren einmal umrundet, was bedeutet, dass wir im
Randbereich der Galaxis angesiedelt sind, lässt keinen Spielraum mehr
für mystisches Denken. Freilich ist es nicht fair, aus dem heutigen
Wissen das Denken vor Jahrhunderten zu beurteilen. Die Zeit, als man
die Erde für den Mittelpunkt der Welt hielt, bot natürlich eine ganz
andere Basis für mystisches Denken als unser von
naturwissenschaftlichen Erkenntnisen geprägtes Weltbild, in dem die
Erde mit ihrem Stern, den wir Sonne nennen, nichts anderes ist als ein
Staubkorn unter Milliarden anderen ist.
Man kann also die
Trennung von astrologisch-mystischem Denken zu
astronomisch-wissenschaftlicher Forschung sehr genau definieren: Es ist
die kopernikanische Wende. Diese bewies mit physikalisch-mathematischen
Methoden (etwa den Keplerschen Gesetzen) die Unhaltbarkeit des
geozentrischen und damit ego-zentrischen Weltbildes und machte auch die
Bewegung der Planeten erstmals verständlich.
Dass dieser
Übergang kein nahtloser, sondern ein durch ideologische Zwänge äußerst
schmerzhafter war, sei anhand der Biografie eines der berühmtesten
Astronomen, Johannes Kepler, demonstriert. Über Keplers Verhältnis zur
Astrologie sind sehr irrige Meinungen verbreitet. Um sich ein wenig in
den damaligen Zeitgeist zu versetzen, muss man wissen, dass Keplers
Mutter es nur ihrem prominenten Sohn verdankte, dass sie nicht als Hexe
auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Als im Jahre 1608 der
Arzt Dr. Strohmayr in Prag bei Kepler erschien, um für einen
25-jährigen Edelmann ein Geburtshoroskop zu erbitten, ahnte Kepler noch
nicht, dass dieser Edelmann, Wallenstein, in den folgenden Jahren immer
wieder um astrologischen Rat fragen würde. Kepler wäre froh gewesen,
hätte er sich ganz der Forschung widmen können. Beauftragt,
astrologische Kalender zu verfassen und aus finanziellen Gründen dazu
gezwungen, Horoskope zu erstellen, setzte er sich eingehend mit der
Astrologie auseinander. Geprägt von tiefem Gottesglauben erschien ihm
die gesamte Schöpfung als ein Wunder, wie er in seinem Werk "Harmonices
Mundi" ausführt. Doch war Kepler bereits ein so objektiver, genialer
Wissenschaftler, dass er gerade durch seine Beschäftigung mit der
Astrologie diese schrittweise überwand und so der astronomischen
Forschung zum Durchbruch verhalf. Er lässt nicht an Deutlichkeit zu
wünschen übrig, wenn er in seinem "Tertius interveniens" (1610)
schreibt: "Also halte ich auch von keinem Teil der Astrologia etwas,
bei welchem man nicht entweder zu der Grundursache oder doch zu einer
rechtmäßigen, natürlichen Ursache gelangt oder zum wenigsten zu einer
beständigen, von allen kindischen Umständen freien Erfahrung. Diese
Erfahrung muss die Augen der Vernunft haben, genau wie in der Medizin
auch."
Hier definierte Kepler sehr deutlich die
naturwissenschaftliche Methode, mithilfe der Erfahrung die
Grundursachen so zu beschreiben, dass sie in genau definierten Gesetzen
jederzeit reproduzierbar werden. Mit verblüffender Offenheit und
psychologischem Scharfsinn definiert Kepler dann in einem Kommentar zu
Wallensteins Horoskop von 1608 die Mentalität derer, die sich aus den
Sternen den Schlüssel zu ihrem Schicksal erhoffen: "Wer darauf aus ist,
aus der Gestirnung bestimmte Ereignisse und Schicksale abzuleiten, der
ist wahrlich noch nie recht in die Schule gegangen und hat das Licht
der Vernunft, das Gott ihm angezündet, noch nie recht geputzt. Beides,
diese Fragen zu erörtern und auch vorzulegen ist eine recht unsinnige
Sache. Wenn das Raten auf ja und nein gerichtet ist, so trifft man’s
allerwegen ungefähr zur Hälfte und irrt zur Hälfte. Das Zutreffende
behält man im Gedächtnis, vergisst aber das Verfehlen, weil das nichts
Besonderes ist, und so bleibt der Astrologus in Ehren." Treffender kann
man es wohl kaum formulieren.
Bei allem Verständnis für
individuelle Ideologien ist es sicher unbestritten, dass das Ziel
menschlicher Forschung eine Art von innerer Unabhängigkeit ist, die es
erst erlaubt, Entscheidungen frei von mystischen Scheuklappen zu
treffen. Dass der Glaube an ein determiniertes Schicksal gerade
Menschen mit wenig Selbstvertrauen noch unsicherer macht, liegt auf der
Hand.
So ist die Wende zur Neuzeit, als sich Astrologie und
Astronomie trennten, in doppeltem Sinn zu verstehen: Zum einen als
Beginn der wissenschaftlichen Methode, den Kosmos in seiner materiellen
Vielfalt und zeitlichen Entwicklung zu beschreiben, zum anderen aber
auch die Befreiung des Menschen von allem magisch-mystischen Denken.
Wie
schwierig, ja geradezu gefährlich diese Befreiung vor dem Hintergrund
der damaligen Zeit war, zeigt der Umstand, dass Nikolaus Kopernikus
(1473 – 1543) es erst in seinem Todesjahr wagte, mit seiner neuen
revolutionären Theorie des heliozentrischen Systems an die
Öffentlichkeit zu gehen ("De revolutionibus orbium coelestium"). Nicht
zu vergessen auch der grausame Tod Giordano Brunos auf dem
Scheiterhaufen.
Wie ist nun die Situation in unserer heutigen
"modernen" und "aufgeklärten" Zeit? Wer heute unvoreingenommen die nach
"modernen" Gesichtspunkten umgestaltete Kirchen betrachtet, wird immer
häufiger mit magischen Symbolen und Zahlenmystik konfrontiert. Der Hang
zu Okkultem oder Geheimbünden scheint ungebrochen. In dem Maß, in dem
die anthroposophische Ideologie der postkonziliaren Kirche zur Doktrin
erhoben wurde, blieb die Toleranz wieder einmal auf der Strecke. Ein
weiteres Schisma war programmiert.
Nun ist es natürlich jedem
überlassen, sich sein persönliches "Weltbild" zu formen, solange es das
bleibt, was es ist – etwas "Einmaliges". Gefährlich wird es, wenn man –
in völliger Unfähigkeit, aus der leidvollen Geschichte der Astronomie
zu lernen – versucht, mit seiner Privat-Vision alle anderen
zwangszubeglücken. Vermutlich existiert der homo sapiens einfach noch
viel zu kurz (bis jetzt knapp ein Promille der Existenz der Saurier),
um die an sich so einfache Überlebensformel zu begreifen, dass nämlich
nur Toleranz und Respekt vor dem Weltbild und den religiösen Gefühlen
des anderen unsere Existenz in Zukunft sichern können. Derzeit sieht es
ja nicht danach aus, dass unsere Zivilisation noch nennenswert über
diese Ein-Promille-Grenze hinauskäme. Zu viele Gräben werden durch
Intoleranz laufend aufgerissen. Eines ist aber unbestritten: Die
objektive naturwissenschaftliche Forschung, die unvoreingenommene Suche
nach dem Aufbau der Welt, ist sicher der wesentlichste Bestandteil der
Freiheit des Menschen, wobei in der Anwendung der Ergebnisse natürlich
auch die ethische Komponente eine entscheidende Rolle spielt. Sehr
schön hat diesen Aspekt der Astronom Unsöld ausgedrückt, wenn er im
Vorwort seines Buches "Der neue Kosmos" schreibt: "Die Astronomie hat
vor vierhundert Jahren die Menschheit herausgeführt aus der Enge ihres
mittelalterlichen, geozentrischen Weltbildes. In unserer Zeit ist ihre
Bedeutung sicher nicht geringer geworden für eine freie moderne
Gestaltung unserer Bildung und damit für die innere Freiheit und das
Glück der Menschen."
Gerade weil die Astronomie auf die ideelle
Existenz des Menschen wesentlich mehr einwirkt als auf die materielle,
ist sie dazu berufen, die geistige Basis zu schaffen für ein Leben in
gegenseitiger Achtung und Toleranz.
Dr.
Ernst Göbel
Dr.
Ernst Göbel, geboren 1943 in Salzburg, studierte an der Universität
Wien die Fächer Astronomie, Meteorologie, Mathematik, Physik und
Philosophie. 1969 promovierte er zum Dr. phil, 1978 – 2006 war er
Universitätslektor am Institut für Astronomie in Wien.
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