Es ist ein kleiner Anfang, aber immerhin. Die erste offizielle Mission für das ARTEMIS-Programm der NASA hat begonnen. Am 28. Juni brachte Rocket Lab von ihrem privaten Raumflughafen Mahia auf der neuseeländischen Nordinsel die Kleinraumsonde CAPSTONE auf den Weg zum Mond. Als Träger wurde die Electron-Rakete des Unternehmens eingesetzt. Es war die kleinste Trägerrakete, die jemals für eine Mondmission eingesetzt wurde.

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Das chinesische CHEOS-Programm (für: China High-definition Earth Observation System), Gegenstück zum Copernicus-Programm der ESA, hat am 27. Juni mit Gaofen 12-03 Zuwachs bekommen. Die neue Einheit wurde von der China Aerospace Science Corporation (CASC) vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan aus gestartet. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C verwendet. Seit April 2013, als der erste Satellit für dieses Umweltbeobachtungsprogramm gestartet wurde, sind mehr als 30 Erdbeobachter in den Orbit gesendet worden. Die Mission war der 22. chinesische Orbitalstart des laufenden Jahres. 

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Die schlechten Nachrichten zuerst: Bis zum ersten europäischen Orbitalstart des Jahres 2022 dauerte es fünf Monate und 22 Tage. Zu diesem Zeitpunkt hatten andere Nationen bereits 68 Weltraummissionen durchgeführt. Ein deutlicher Hinweis auf den betrüblichen Status der europäischen Raumfahrt. Als es dann endlich zum ersten europäischen Orbitalstart des Jahres kam, durften die Zuseher wieder einen der in der Raumfahrtgemeinde schon berüchtigten verkorkst-überbemühten und sterbenslangweiligen Livestreams der Arianespace betrachten.

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Beim zweiten Start innerhalb von nur 22 Stunden brachte China ein Satellitentrio unbekannter Zweckbestimmung in eine niedrige Erdumlaufbahn. Die Mission begann am zentralchinesischen Raumfahrtzentrum Xichang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Es war der 21. chinesische Orbitalstart des laufenden Jahres.

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Nach einem Fehlstart im Dezember vergangenen Jahres meldete sich die chinesische Kuaizhou 1A-Kleinträgerrakete mit einem erfolgreichen Orbitalstart wieder in den aktiven Dienst zurück. Bei der aktuellen Mission am 22. Juni brachte sie dabei eine mysteriöse Nutzlast mit der Bezeichnung Tianxing-1 in eine sehr niedrige Erdumlaufbahn. Aus China verlautbarte, dass es sich dabei um einen „Testsatelliten“ handle, dessen Zweck die „Erforschung der Weltraum-Bedingungen“ sei. Diese Erläuterung wird in China häufig verwendet, wenn man sich nicht zum Einsatzzweck eines Raumfahrzeugs äußern will.

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