Es war die dritte Starlink-Mission innerhalb von zehn Tagen und der achte Einsatz für SpaceX in diesem Jahr. Wäre SpaceX ein Land, es würde die Länderwertung für durchgeführte Starts noch vor China anführen. Bei der Mission Starship 1.0 L21 wurde außerdem erstmals ein Booster zum neunten Mal verwendet und nach der Mission sicher gelandet. Als bereits vorher mit weitem Abstand größter Eigentümer von Satelliten fügte SpaceX bei diesem Flug weitere 60 Einheiten der Starlink-Konstellation hinzu. Damit hat SpaceX bislang 1.325 Starlink-Satelliten in den Orbit gebracht. Es war die 21. operationelle Starlink-Mission und die 22. insgesamt.

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Auch China schafft es, Konstellationen innerhalb sehr kurzer Zeit in den Himmel zu bringen. Ganze zweieinhalb Wochen nach dem letzten Start einer Dreiergruppe von Yaogan-31 Satelliten brachte China am 13. März das vorläufig abschließende vierte Trio dieser Baureihe in den Orbit. Als Träger wurde – wie bei den drei vorausgehenden Starts - eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Startort war erneut das nordchinesische Raumfahrtzentrum Jiuquan.

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SpaceX brachte am 11. März erneut 60 Starlink-Satelliten in den Orbit. Inklusive dieser Mission hat SpaceX damit insgesamt 1265 Starlink-Satelliten gestartet von denen derzeit 1.203 im Orbit und betriebsbereit sind. Allein seit Anfang dieses Jahres sind 310 neue Einheiten stationiert worden. Es war der 20. Start der operationellen Satelliten der v.1.0-Serie und die 21. Starlink-Mission insgesamt.

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Nach einer verpatzten Premiere für Chinas neue Mittelklasse-Trägerrakete Langer Marsch 7A am 16. März vergangenen Jahres war der zweite Start am 11. März nun erfolgreich. An Bord befand sich ein Satellit mit der Bezeichnung Shiyan 9, eine Ersatzeinheit für das Raumfahrzeug, das beim unglücklich verlaufenen Jungfernflug des Trägers zerstört wurde.

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Nach einer ganzen Reihe von Verzögerungen ist nun auch die Mission Starlink v1.0 L17 (oder kurz „Starlink 17“) erfolgreich gestartet worden. Damit sind weitere 60 Satelliten der SpaceX Internet-Konstellation im Orbit. Wie häufig wurde auch für diese quasi firmeninterne Mission ein so genannter „Lifetime-Leader“ als Startgerät verwendet, nämlich der Booster 1049, der mit diesem Flug seinen achten Einsatz erlebte. Es ist damit erst der zweite Falcon 9-Booster, der eine solche Anzahl von Flügen absolviert hat. Auch die beiden Nutzlastverkleidungen sind schon Veteranen von drei, bzw. zwei vorausgegangenen Flügen.

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