Unter dem Management der Arianespace brachte am 18. Dezember eine Trägerrakete des Typs Sojus ST-A „Fregat M“ insgesamt fünf Satelliten in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Startort war der europäische Weltraumbahnhof in Kourou. Die beiden Hauptnutzlasten an Bord der russischen Trägerrakete waren der Astronomiesatellit CHEOPS des Cosmic Vision Programmes der ESA, sowie der italienische Radar-Erdbeobachtungssatellit COSMO-SkyMed SG1, finanziert von zivilen und militärischen Institutionen Italiens. Es war dies der neunte und letzte Start des Jahres, der von Kourou aus erfolgte.

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Bei der 13. und letzten Mission des Jahres für SpaceX brachte am 17. Dezember eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 den Kommunikationssatelliten JCSAT-18/Kacific in eine subsynchrone geostationäre Transferbahn. Der Start des massiven Satelliten markierte die 77. Falcon 9-Mission seit Einführung dieses Trägers im Jahre 2010. Die erste Stufe landete acht Minuten nach dem Verlassen der Startrampe auf dem Bergungsschiff „Of course I still love you“.

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Die indische Raumfahrtagentur ISRO brachte am 11. Dezember zehn Raumfahrzeuge aus fünf Nationen auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Hauptnutzlast war der Aufklärungssatellit RISAT-2BR1 für die indischen Streitkräfte. Als Trägerrakete wurde ein PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) eingesetzt. Für diese Typenreihe war es der 50. Einsatz. Startort war, wie immer bei indischen Weltraumunternehmen, das Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota. Für diesen Standort war es der 75. Orbitalstart.

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Mit dem Start von Beidou 3M19 und 3M20 ist das chinesische Beidou-Satellitennavigationsnetzes in seiner „Basis-Ausstattung“ komplett. Die beiden letzten Einheiten gehören zur Systemkomponente, die auf mittelhohen Erdumlaufbahnen stationiert wird und mit je acht Satelliten auf drei Bahnebenen belegt wird. Es war dies der siebte Beidou-Start des Jahres. Von nun an werden nur noch Reserve- und Ersatzeinheiten in den Orbit gebracht. Alle orbitalen Positionen auf mittelhohen Bahnen, die für die Abdeckung eines weltweiten Netzes erforderlich sind, sind somit mit Satelliten der dritten Generation besetzt.

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Russland brachte am 11. Dezember eine neue Einheit der Glonass-Konstellation in eine mittelhohe Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordrussischen Raumfahrtzentrum Plesetzk aus. Als Träger wurde eine Sojus 2.1a Rakete mit einer Fregat M-Oberstufe eingesetzt. Der Satellit trägt die Bezeichnung Uragan-M 759. Insgesamt ist es der 49. Glonass M-Satellit und der 139. Satellit, seit die erste Einheit des Systems im Oktober 1982 gestartet wurde. Nach dem erfolgreichen Absetzen bekam er die Bezeichnung Kosmos 2544.

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