Am 25. September brachte China einen Umweltbeobachtungs- und Meteorologiesatelliten der Yunhai-1 Reihe in einen polaren, sonnensynchronen Erdorbit. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordchina. Als Trägerrakete wurde eine Langer Marsch 2D eingesetzt, die zweistufige Version der Langer Marsch 4. Es war der fünfte chinesische Orbitalstart in weniger als einem Monat und der 20. chinesische Orbitalstart in diesem Jahr.

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Am 24. September brachte die japanische Raumfahrtagentur mit einer Trägerrakete des Typs H-2B ein H-2 Transfer Vehicle (HTV), auch bekannt unter der Bezeichnung „Kounotori“ (für: Weißer Storch), auf eine viertägige Transferbahn zur internationalen Raumstation. Das Raumfahrzeug führt, zusammen mit den russischen Progress-Raumfahrzeugen und den amerikanischen Cygnus und Dragon-Einheiten, die Versorgung der Internationalen Raumstation durch.

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Vom Raumfahrtzentrum Jiuquan aus wurden am 19. September fünf neue Erdbeobachtungssatelliten der Zhuhai-1 Reihe in den Orbit gebracht. Als Träger wurde eine Feststoffrakete des Typs Langer Marsch 11 eingesetzt. Die vollständige Zhuhai-Konstellation wird aus 34 Raumfahrzeugen bestehen und dann aus einem Mix aus Video-Satelliten, Hyperspektraleinheiten, optischen Beobachtern und Radar- und Infraroterkundern bestehen. Es war der insgesamt achte Start einer Langer Marsch 11 seit die Rakete im Jahre 2015 zum ersten Mal eingesetzt worden war. Alle Missionen waren erfolgreich.

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Beim vierten chinesischen Orbitalstart in Folge, ohne dass es einen Start aus einem anderen Land dazwischen gegeben hätte, brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 zwei neue Navigationssatelliten des BeiDou-Systems in eine mittelhohe Erdumlaufbahn. Startort war der zentralchinesische Weltraumbahnhof Xichang. Es war die vierte Mission zur Fertigstellung der Konstellation in diesem Jahr.

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Am 12. September brachte eine chinesische Trägerrakete drei Satelliten in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Taiyuan aus. Bei dem Flug kam erstmals seit dem 23. Mai wieder eine Trägerrakete der Typenreihe Langer Marsch 4 zum Einsatz. An diesem Tag war der Start einer Langer Marsch 4C gescheitert. Als Grund wurden seinerzeit strukturelle Resonanzen zwischen der Nutzlast und der dritten Stufe angegeben, die zum Verlust des militärischen Aufklärungssatelliten Yaogan 33 führten.

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