China brachte am 3. Mai vom Weltraumzentrum Xichang aus den Kommunikationssatelliten APStar-6C in eine geosynchrone Transferbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 eingesetzt. Der Start erfolgte um 18:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Startkomplex 2 des Weltraumbahnhofs. Es war die 13. Orbitalmission Chinas in diesem Jahr.

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Am 26. April startete China die insgesamt vierte Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 mit einer Ladung Kleinsatelliten an Bord in den Orbit. Der Start erfolgte - der militärischen Herkunft der Rakete geschuldet - von einer mobilen Startplattform auf dem Raumfahrtgelände Jiuquan aus. Unter der Nutzlastverkleidung des Trägers befanden sich der Videosatellit OVS-2 und vier Erdbeobachtungssatelliten der OHS-2 Serie (OHS-2A - 2D).

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Nur 39 Minuten, nachdem auf der anderen Seite der Erde eine Proton M-Trägerrakete mit einer militärischen Kommunikationsnutzlast startete, begann in Cape Canaveral die Mission des Planetensuchers TESS (für: Transiting Exoplanet Survey Satellite) mit einem perfekten Start auf einer SpaceX Falcon 9-Trägerraket. Die Mission begann um 0:51 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf der Startanlage 40, einem von zwei Startkomplexen, die SpaceX am Cape unterhält.

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Bei ihrem voraussichtlich viertletzten Einsatz als Raumfahrtträger, und ihrem definitiv letzten für das Eurockot-Konsortium, brachte am 25. April eine modifizierte russische Interkontinentalrakete des Typs Rokot den europäischen Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 3b in eine polare Erdumlaufbahn. Das Raumfahrzeug ist Teil des europäischen Kopernikus-Programms, an dem sich im Auftrag der europäischen Kommission die ESA und Eumetsat den Aufbau und den Betrieb der Konstellation die Aufgaben teilen.

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Nach einer Einsatzpause von sechs Monaten führte die russische Proton-M am 19. April wieder einen Einsatz durch. Dabei wurde der militärische Kommunikationssatellit Blagovest 12L direkt in eine geostationäre Umlaufbahn transportiert. Der Start erfolgte vom in Kasachstan gelegenen russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Die Proton-M typische Aufstiegsbahn erfordert eine Abfolge komplexer Bahnmanöver mit insgesamt vier Brennperioden der Oberstufe und einer Dauer von mehr als neun Stunden. In der russischen Militär-Nomenklatur wird das Raumfahrzeug als Kosmos 2526 geführt.

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