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Am 3. Dezember trat die japanische Raumsonde Hayabusa 2 ihre Probenrückführmission zum Asteroiden 1999 JU3 an. An der Spitze einer Trägerrakete des Typs H-2A startete das Raumfahrzeug um 5:22 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 13:22 Uhr Ortszeit) vom Raumfahrtzentrum Tanegashima, um zunächst die zweijährige Anreise zu beginnen. Eine Stunde und 47 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe gab die Oberstufe des Trägers die Raumsonde frei. Kurz danach folgten die drei Sekundärnutzlasten, die mit an Bord des Trägers waren.

Weiterlesen: Hayabusa 2 auf dem Weg zum Asteroiden 1999 JU3

Am 23. November startete das russische Raumschiff Sojus TMA-15M mit einer dreiköpfigen Besatzung zur Internationalen Raumstation. Die Mission verlief in jeder Phase nach Plan, und so legten die Sojus schon fünf Stunden und 48 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe an der ISS an. Damit hat die Besatzung des Außenpostens wieder ihre Sollstärke erreicht, nachdem sie für etwa zwei Wochen nur mit drei Personen besetzt war.

Weiterlesen: Samantha Cristoforetti auf dem Weg zur ISS

Asnaro 1Russland brachte mit einer außer Dienst gestellten Interkontinentalrakete des Typs Dnepr am 6. November insgesamt fünf japanische Satelliten in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Anlage 13 der Militärbasis Dombarowsky im Bezirk Yasny aus. Bei der Rakete handelt es sich um einen modifizierten schweren Nuklearträger des Typs R-36M, der die NATO-Bezeichnung SS-18 (Surface to Surface) „Satan“ trägt. Dieser Träger wurde in der Sowjetära in der Ukraine entwickelt und gebaut.

Weiterlesen: Dnepr bringt fünf japanische Satelliten in den Orbit

Am 5. Februar brachte Russland das erste von insgesamt vier Progress-Nachschub-Raumfahrzeugen dieses Jahres für die ISS ohne Probleme in den Orbit. An Bord des Orbitalfrachters befinden sich knapp drei Tonnen Treibstoff und Nachschubgüter für den Außenposten. Die unbemannte Progress M-22M startete um 17:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Spitze einer Sojus U-Trägerrakete vom frostigen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Wie bei fast jeder der letzten Missionen wurde auch hier das schnelle Transferverfahren angewendet, bei dem die Progress nur sechs Stunden nach dem Verlassen der Startrampe ihr Ziel erreicht.

Weiterlesen: Progress M-22M bringt Nachschub zur ISS

Eine Atlas 5-Trägerrakete der United Launch Alliance brachte am 24. Januar einen Datentransfersatelliten der TDRS-Reihe (Tracking- and Data Relay Satellite) für die NASA in den Orbit. Der Start erfolgte um 3:33 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 21:33 Uhr US-Ostküstenzeit am 23. Januar. Der Start war die 625. Mission einer Rakete mit der Bezeichnung "Atlas" und der 43. Start der gegenwärtigen Atlas 5-Trägerraketenfamilie. Eine Stunde und 46 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe gab die Centaur-Oberstufe den TDRS L auf dem vorgesehenen geostationären Transferorbit frei.

Weiterlesen: Atlas bringt TDRS L für die NASA in den Orbit

Am 9. Januar brachte die insgesamt dritte Antares-Trägerrakete die insgesamt zweite Cygnus-Versorgungskapsel für ihren ersten operationellen Einsatz zur Versorgung der Internationalen Raumstation in den Orbit. Der Start erfolgte um 19:07 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Rampe 0A des "Mid-Atlantic Regional Spaceport" (kurz: MARS) in Wallops Island in Virginia. Der Cygnus soll insgesamt 1.465 Kilogramm Versorgungsgüter zur ISS transportieren.

Weiterlesen: Cygnus sicher im Orbit

LogoNoch vor wenigen Jahren von den etablierten Raumfahrtunternehmen verlacht, bringt SpaceX die traditionelle Raumfahrtindustrie langsam aber sicher zum Hyperventilieren. Nur wenige Wochen nach der letzten Mission, dem Start des Kommunikationssatelliten SES 8, brachte am 6. Januar eine Falcon 9.v1.1 mit Thaicom 6 einen weiteren Kommunikationssatelliten erfolgreich in den vorgesehenen Orbit. Das Raumfahrzeug wog 3.325 Kilogramm, und die Tatsache, dass eine supersychrone Transferbahn angesteuert werden konnte, weist darauf hin, dass die Rakete noch erhebliche Reserven für schwerere Nutzlasten hat.

Weiterlesen: Es wird ungemütlich – für die Konkurrenz von SpaceX