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SwissIn Europas Hose ist es in Sachen Privater Raumfahrt ziemlich tot. No money, no love. Stattdessen eine gepflegte Verbotskultur und Bedenkenhuberei. Und der Umstand dass man "Private Raumfahrt" in europäischen Zulassungsinstitutionen sowieso als Nicht-Existent betrachtet. Und der Tatsache, dass sich von den möglichen Regulierungsinstitutionen (und davon gibt es in Europa wie üblich nicht wenige) von vorneherein niemand als zuständig betrachtet. Die Methode hat die Wirkung, die sie auch haben soll. Das hier und da schüchtern aufkeimende kleine Pflänzchen "Private Raumfahrt" verdorrt regelmäßig auf der Stelle wieder. Versuche in dieser Richtung etwas aufzubauen sind beispielsweise mit dem deutschen  "Project Enterprise" in Magdeburg gescheitert (sie versuchen es jetzt in Malaysia, viel Glück dabei) und die Britische Starchaser Industries, die sich jetzt für ihre Versuchsflügen in den USA umsieht.

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Lunar Real EstateWir haben ja schon  vor ein paar Tagen beim "Federal Aviation Administration Office of Commercial Space Transportation"(AST) vorbeigeschaut. In dem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass dort noch eine weitere interessante Sache auf dem Tisch liegt.Robert Bigelow, Gründer und Präsident von Bigelow Aerospace, hat nämlich einen Vorstoß ganz besonderer Art gemacht. Er ist der Meinung, und hat dies schon davor bei etlichen Gelegenheiten vertreten, dass die Festlegung von Eigentumsrechte an außerirdischen Grundstücken von essentieller Bedeutung sind für die Raumfahrtindustrie jenseits des niedrigen Erdorbits. Vor allem geht es ihm darum, von der AST klären zu lassen, ob seine geplanten Mondhabitate ein Operationsgebiet zugewiesen bekommen können, in das keine anderen Personen oder Parteien Zugang haben.

Weiterlesen: Bigelow will Claims auf dem Mond abstecken

BeemerVielleicht erinnert sich noch die eine oder der andere: CNN war mal ein halbwegs respektabler Fernsehsender. Allerdings habe ich mich immer schon gefragt, wozu zum Teufel man unbedingt ein so genanntes „Business Weather“ braucht, wenn man doch eh drinnen im Büro ist, und warum bei jedem einzelnen Beitrag diese saublöden Börsenkurse am unteren Bildschirmrand mitlaufen müssen. Aber dann haben sie Miles O’Brien gefeuert und ich hab ich nie wieder reingeschaut, außer zwei drei Mal aus purer Verzweiflung, wenn auf irgendeiner Dienstreise CNN der einzige Sender war, dessen Sprache ich halbwegs verstanden hab.

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BugsÜber Blue Origin etwas herauszufinden stellt sich immer ziemlich schwierig dar. In diesem Laden friemelt man nach wie vor ganz im Geheimen vor sich hin und keiner hat so recht eine Ahnung, was die da eigentlich so treiben und welchen Umfang das annehmen könnte. Aber ab und an müssen auch die Manager von Blue Origin aufs Amt, um sich was genehmigen zu lassen. Die Ergebnisse dieser Anträge müssen dann dort wie hier veröffentlicht werden. Und das ist dann der Moment, an dem man seine Schlussfolgerungen ziehen kann.

Weiterlesen: Blue Origin bekommt "Umweltsiegel"

NewtonDie Triebwerke „NewtonOne“ und „NewtonTwo“  werden eigentlich für das zweite Produkt von Virgin Galactic entwickelt, den "LauncherOne". „Launcher One“ ist ein zweistufiger Satellitenträger, der in das Marktsegment der Orbital Sciences Pegasus einsteigen soll. Allerdings zu einem Preis, der nur ein Drittel so hoch sein soll, wie der der vierstufigen Pegasus. Das Startprinzip ist aber dasselbe. Ein Trägerflugzeug (bei Virgin der „WhiteKnightTwo“) transportiert die Rakete auf Abwurfhöhe. Dann erfolgt die Freigabe der Rakete, Zündung des Triebwerks und der Flug in eine Umlaufbahn.

Weiterlesen: Branson recht zuversichtlich dank Newton (4)

PogoWoran hapert es beim SpaceShipTwo? An der Stelle verlasse ich die gesicherte Erkenntnis und spekuliere auf Basis offiziell nicht bestätigter Berichte ein wenig. Ich bin mir aber relativ sicher, dass diese Spekulationen nicht allzu weit von der Wahrheit entfernt angesiedelt sein dürften. Zunächst aber mal die Fakten.

Weiterlesen: Branson hoch optimistisch. Wie fast immer (2)

Sir RichardBei Sir Richards Fangemeinde kommt langsam aber sicher Frust auf. Immer noch sind die einzelnen Testflüge von SS2 durch fast schon geschichtliche Zeiträume voneinander getrennt und man kann nicht gerade behaupten, dass die Maschine dann bei diesen spärlich gestreuten Missionen wenigstens in großen Sprüngen ihr Leistungsspektrum erfliegt.

Weiterlesen: Branson höchst optimistisch. Wie immer (1)

PanzerknackerbandeWie schon einige Start-ups der privaten Raumfahrt zuvor (Golden Spike, Planetary Ressources), hat jetzt auch Mars One mittels einer Crowdfunding-Aktion Geld eingesammelt. Ziel war es, ihre "Never-Return-To-Earth-Mission" in die Startblöcke zu stellen. Die Moneten werden für Studien eingesetzt und gehen an Lockheed in die USA und die Surrey Satellite Technology Ltd. In England. Lockheed untersucht dabei den Design eines robotischen Prospektors, der auf der Konstruktion der Landesonden Phoenix und Insight basieren soll, die Lockheed für die NASA gebaut hat (respektive grade baut). Surrey soll das Konzept für einen Mars-Orbiter untersuchen, der in einem Synchronorbit über dem Lander stationiert wird und die Funkverbindung zu ihm aufrechterhalten soll. Beide Raumfahrzeuge sollen - mächtig optimistisch - 2018 gestartet werden.

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