Proton M Am 4. November 2011, um 13:51 Uhr mitteleuropäischer Zeit brachte eine Trägerrakete des Typs Proton M  Breeze M von der Rampe 81/24 im kasachischen Baikonur drei Glonass-Navigationssatelliten in den Erdorbit.

 Die Orbitaleinheit des Trägers, bestehend aus der Breeze-M Oberstufe und den Glonass-Raumfahrzeugen Nummer 43, 44 und 45 wurde um 14:01 Uhr von der dritten Stufe des Trägers getrennt. Nach vier Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurden die jeweils 1.415 Kilogramm schweren Satelliten dann um 19:41 Uhr mitteleuropäischer Zeit in einem kreisförmigen Orbit in 19.100 Kilometern Höhe und einer Bahnneigung von 64,4 Grad zum Äquator ausgesetzt.

Der Start am Freitag war der insgesamt 370. Einsatz einer Proton, seit dieser Trägertyp in seiner ersten Version im Jahre 1965 in Dienst gestellt wurde. In diesem Jahr war es die siebte Proton-Mission. Alle wurden mit der Version Proton M Breeze M durchgeführt. Die Raumfahrzeuge wurden von Reschetnew hergestellt, die Proton M-Trägerrakete von Chrunitschew.

Schon am 2. Oktober war ein einzelner Glonass-M Satellit mit einer Sojus 2.1b in den Orbit transportiert worden. Mit diesem damaligen Start befanden sich dann zum ersten Mal seit 1996 wieder 24 Satelliten in drei verschiedenen Orbitalebenen der Konstellation. Das ist genau die Zahl, die benötigt wird um Glonass weltweit einsetzbar zu machen.

 Durch den Dreifachstart am 4. November stehen nun auch wieder Reservesatelliten zur Verfügung.

 Noch vor Ablauf dieses Jahres wird ein weiterer Glonass in den Orbit gebracht. Als Startdatum ist derzeit der 22. November 2011 vorgesehen.