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Safir-Start; Credit: Press TVZum zweiten Mal nach 2009 hat der Iran einen Kleinsatelliten mit einer eigenen Trägerrakete in den Orbit gebracht. Das Raumfahrzeug trägt die Bezeichnung Rassad-1, wiegt etwa 15 Kilogramm und wurde am 15. Juni mit einer Safir-Rakete in einen niedrigen Erdorbit befördert. Der Satellit wurde von der Malek-Ashtar Universität entwickelt und gebaut.

Die Bahn des Raumfahrzeugs weist eine Inklination von 55,7 Grad zum Äquator auf, mit einem Perigäum von 230 Kilometern und einem Apogäum von 295 Kilometern.  Rassad-1 wird als "Erdbeobachtungssatellit" bezeichnet, mit einem Auflösungsvermögen von 150 Metern pro Bildpunkt.

Offen ist, ob das Raumfahrzeug zu größeren Bahnanpassungen in der Lage ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist die Aussage der iranischen Medien, dass Rassad-1 "mehrere Monate" aktiv sein soll, nicht haltbar. Die Bahn ist so niedrig, dass der Satellit innerhalb weniger Wochen in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen wird.

Die Safir-Trägerrakete ist 22 Meter lang, weist einen Durchmesser von 1,25 Metern auf und wiegt 26 Tonnen. Sie ist in der Lage eine Nutzlast von etwa 50 Kilogramm auf einen niedrigen Erdorbit zu bringen.

Safir CR IRNA

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