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Am 17. September 2009 hob pünktlich um 21:19 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine vierstufige Trägerrakete des Typs Proton M Breeze M vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Nimiq 5 der Telesat Kanada in den Weltraum zu befördern. „Nimiq“ ist ein Wort aus der Sprache der Inuit in Nordostkanada. Es steht für das „Verbindende“ oder das „Einigende“.

Weiterlesen: Die Inuit mit Nimiq im Weltraum

Kurs der Sojus auf die polare Bahn; Credit: Roskosmos Der neueste russische Wettersatellit heißt Meteor M1. Eine Trägerrakete des Typs Sojus 2-1b mit einer Fregat-Oberstufe brachte ihn am Donnerstag, den 17. September in eine polare Umlaufbahn. Der Start erfolgte um 17.55 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Kosmodrom Baikonur. Mit an Bord waren noch eine Reihe kleinerer Technologiesatelliten. Wegen schlechten Wetters war der Start - sehr ungewöhnlich für russische Verhältnisse - um einen Tag verschoben worden.

Weiterlesen: Ein Meteor, ein Pionier und Tatjana

Die japanische Raumfahrtagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) startete am 10. September ihre erste H-2B Trägerrakete mit einer ebenso wertvollen wie wichtigen Nutzlast: dem erstem HTV-Frachtraumschiff für die Versorgung der Internationalen Raumstation. Der Start erfolgte am 10. September um 19.02 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Yoshinobu Launch Pad 2 des japanischen Weltraumzentrums Tanegashima.

Weiterlesen: Erste H-2B bringt HTV-1 in den Orbit

Mission Cover; Credit: ULAAm 8. September startete die United Launch Alliance (ULA) eine Atlas 5 mit einem sehr ungewöhnlichen Satelliten an Bord. Noch weniger als zwei Wochen vor dem Start hatte weder der Hersteller des Raumfahrzeugs - die Firma Lockheed - noch irgendeine andere Institution bekundet, um was für eine Art von Satelliten es sich hier handelt. Erst eine Pressemitteilung vom 4. September stellte klar, dass sich an Bord des Trägers ein Kommunikationssatellit befindet.  Nun werden Kommunikationssatelliten nicht gerade selten gestartet. Was die Sache hier so ungewöhnlich macht ist der Umstand, dass sich bislang keine einzige Regierungsstelle als Eigentümer des Satelliten zu erkennen gab. Das ist ungewöhnlich, denn selbst das supergeheime National Reconnaissance Office (NRO) hat kein Problem, Satelliten die ihr gehören auch als solche auszuweisen. So ist es kein Wunder, dass eine Menge Spekulationen den Start von PAN begleiteten.

Weiterlesen: Atlas 5 startet den geheimnisvollen PAN

Am 31. August wurde Chinas 13-jährige Erfolgsserie in der Raumfahrt unterbrochen. Eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B lieferte an diesem Tag den Indonesischen Kommunikationssatelliten Palapa D in einem zu niedrigen Erdorbit ab.

Zunächst schien die Mission nach Plan zu verlaufen. Die dreistufige Rakete mit den vier flüssigkeitsbetriebenen Zusatzboostern, der größte Träger im chinesischen Inventar, verließ die Startbasis in Xichang am Montag um 11:28 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Weiterlesen: Unterbrechung beim Langen Marsch

Zwei Tage vor dem 25. Jubiläum ihres Erstflugs startete die Raumfähre Discovery am 29. August um 5:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit - eine Minute vor Mitternacht in Florida - zur Mission STS 128. Achteinhalb Minuten später erreichte der Shuttle mit seiner siebenköpfigen Crew problemlos den Orbit und begann mit der zweitägigen Verfolgungsjagd zur Internationalen Raumstation. Das Kommando über die Mission hat Frederick "C.J. " Sturckow, der damit zu seiner vierten Orbitmission aufbrach. Für die Discovery ist es schon der 37. Raumflug. Sturckow ist der erste Astronaut, der zum vierten Mal zur Internationalen Raumstation unterwegs ist.

Weiterlesen: Silberjubiläum im Weltraum

Südkoreas erste eigene Weltraummission ist gescheitert. Mit einer Mischung aus russischer und einheimischer Technologie versuchte Süd-Korea am Dienstag, dem 25. August dem kleinen Club der Nationen beizutreten, die in der Lage sind, eigene Satelliten mit eigenen Trägerraketen in den Orbit zu bringen. Koreanische Medien hatten den Start des zweistufigen Projektils bereits unmittelbar nach dem Abheben als Erfolg gefeiert. Überhaupt brachte die gesamte Art der Berichterstattung deutlich zum Ausdruck, dass für die südkoreanischen Medien Berichte über Weltraum-Trägermissionen ungewohntes Terrain sind. Erst Stunden nach dem Start kam die offizielle Verlautbarung, dass die Mission scheiterte.

Weiterlesen: Naro 1 scheitert

Es ist wirklich wie verhext. Den ganzen Tag über herrscht bestes Startwetter, aber die NASA versucht  immer genau dann die Raumfähre Endeavour in den Orbit zu hieven, wenn abends mit schöner Regelmäßigkeit über Cocoa Beach die Gewitter aufziehen. Floridas Osten im Juli, das ist Amerikas Gewitterhochburg. "Thunderstorm County". Aber natürlich sind die Projektverantwortlichen keineswegs übergeschnappt, wenn sie den Start trotzdem immer für die frühen Abendstunden ansetzen.

Weiterlesen: Fünf sind nicht genug

Die 16. Trägerrakete vom Typ Atlas 5 brachte gestern am frühen Abend amerikanischer Ostküstenzeit zwei der bedeutendsten Nutzlasten dieses Raumfahrtjahres auf eine Transferbahn in Richtung Mond. Unter der Nutzlastverkleidung des Trägers befanden sich die beiden Mondsonden LRO und LCROSS, die zusammen mit Wert von 583 Millionen Dollar repräsentieren. Diese zwei Raumfahrzeuge sollen die Voraussetzungen für zukünftige bemannte Missionen zum Erdtrabanten schaffen und nach möglichen Vorkommen von Wassereis an den Polen des Erdtrabanten forschen.

Weiterlesen: Nach dem Gewitter zum Mond