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SpaceX brachte am 17. Februar die fünfte Ladung Spacelink-Satelliten in eine niedrige elliptische Erdumlaufbahn. Damit sind nun insgesamt 300 Startlink-Einheiten im Orbit. SpaceX hofft, pro Monat etwa zwei Starts für den Aufbau der Konstellation durchführen zu können. Die Landung der ersten Stufe auf dem unbemannten Bergungsschiff „Of course I still love you“ misslang allerdings aus noch unbekannten Gründen. Auch der Versuch, die beiden Hälften der Nutzlastverkleidung zu bergen glückte nicht.

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Am 10. Februar brachte die United Launch Alliance mit einer Atlas 5-Trägerrakete die europäische Raumsonde Solar Orbiter auf ihre siebenjährige Reise zur Einsatzumlaufbahn um die Sonne. Erstes Zwischenziel dahin ist die Venus. Der Solar Orbiter ist die erste Medium-Class-Mission des Cosmic Vision Programmes der ESA. Gebaut wurde die Sonde von Airbus Defense and Space im englischen Stevenage.

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Für den ersten Fehlstart des Jahres und für den Iran bedauerlicherweise schon den vierten in Folge sorgte am 10. Februar 2020 eine Trägerrakete des Typs Simorgh. Zählt man eine bis heute rätselhafte Explosion einer Safir-Rakete am Startkomplex 1 Ende August 2019 dazu, dann ist es sogar schon der fünfte aufeinanderfolgende Fehlschlag. Der Satellit mit der Bezeichnung Zafar-1 ging dabei verloren.

Weiterlesen: Iran mit Simorgh erneut erfolglos

Am 7. Februar 2019 begann die Stationierung der zweiten Kommunikations-Megakonstellation. Starsem und Arianespace führten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus den Start einer Sojus 2.1b Fregat durch, die mit den ersten 34 Serien-Raumfahrzeugen des One Web-Satellitennetzwerkes beladen war.

Weiterlesen: One Web geht an den Start

Am 6. Februar kehrte das Rückkehrmodul des russischen Raumschiffs Sojus MS-13 sicher zur Erde zurück. Die Landung erfolgte um 10:12 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der Steppe von Kasachstan. An Bord waren der russische Kosmonaut Alexander Skworzow, der ESA Astronaut Luca Parmitano, der in den letzten drei Monaten als Kommandant der ISS fungiert, und die US-Astronautin Christina Koch. Letzterer galt besondere Aufmerksamkeit, denn sie hatte insgesamt 328 Tage im Orbit verbracht und ist damit Weltrekordhalterin bei den Frauen für den längsten Einzelraumflug. Damit liegt sie nur 12 Tage unter dem US-Rekordaufenthalt von Scott Kelly.

Weiterlesen: Rückkehr nach 328 Tagen im Orbit

Bei der ersten Mission des Jahres 2020 des neuseeländisch-amerikanischen Startdienstleisters Rocket Lab brachte eine Kleinträgerrakete des Typs Electron eine nicht näher spezifizierte Nutzlast für das National Reconnaissance Office (NRO) in eine niedrige Erdumlaufbahn. Wie üblich bei Rocketlab hatte auch dieser Start einen Spitznamen bekommen. Der lautete dieses Mal „Birds of a Feather“. Es war die insgesamt 11. Mission einer Electron.

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