Credit: MOZ / Dieter B. HerrmannDas Fernrohr - vor etwas mehr als 400 Jahren wurde es erfunden, heute ist es aus der astronomischen Forschung nicht mehr wegzudenken, berichtet Dieter B. Herrmann in seiner aktuellen Ausgabe der Himmelsblicke. Es gibt im Prinzip zwei Arten von Fernrohren: Linsen- und Spiegelfernrohre. Beide werden kurz vorgestellt.

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Mittlerweile gibt es zahlreiche Teleskope, die vom Weltall aus beobachten, sodass die Erdatmosphäre nicht stört. Im sichtbaren Licht ist das noch nicht so schlimm, weil die Atmosphäre für diese Wellenlängen immerhin durchsichtig ist - im Röntgen- und Infrarotbereich sind jedoch die möglichen Forschungsergebnisse unvergleichlich besser als alle, die man auf der Erde gewinnen könnte, weil diese Wellenlängen fast vollständig in der Luft gebrochen werden und nicht nach unten gelangen.

Dennoch wird auch auf der Erde selbst an neuen Teleskopen gebaut. Einen erheblichen Fortschritt brachte hier die adaptive Optik, die einen relativ dünnen Spiegel so verformt, dass er die Luftunruhe teilweise ausgleichen kann. Das aktuell größte Bauprojekt ist das "Extremly Large Teleskope" der ESO (E-ELT), das derzeit in der Atacamawüste gebaut wird.

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