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Credit: Märkische Oder Zeitung / D. B. HerrmannIm September beginnt der Herbst, darauf weist Dieter B. Herrmann in den aktuellen Himmelsblicken hin. Am 23. September um 11.05h ist es soweit: Tag und Nacht sind gleich lang. Danach werden die Tage auf der Nordhalbkugel kürzer, und der Winter beginnt, während es auf der Südhalbkugel Sommer wird.

Credit: Märkische Oder Zeitung / D. B. Herrmann
Credit: Märkische Oder Zeitung / D. B. Herrmann

Derzeit passiert die Sonne den Schnittpunkt zwischen Himmelsäquator und Ekliptik. Dort ist am Himmel nur die Sonne zu sehen, die alles überstrahlt, daher sieht man die gegenüberliegende Seite des Himmels besonders gut, wo das Sternbild Wassermann steht. Dieses ist eher unscheinbar, enthält aber einen Stern, der in jüngster Zeit von sich reden gemacht hat, weil er Planeten besitzt, einer davon hat etwa der achtfachen Masse der Erde: Gliese 876. Leben wird es dort allerdings vermutlich keines geben. Der Planet saust in weniger als 2 Tagen einmal um den Stern herum und ist diesem somit entsprechend nahe, was bedeutet, dass er auch sehr heiß ist.

Auf einen Umstand weist Prof. Dr. Herrmann noch hin, nämlich dass Sonnenuhren fast nie stimmen, weil sie die Zeit anhand des wahren Sonnenstandes anzeigen, nicht des gemittelten (außerdem kann man eine Sonnenuhr nicht auf Sommerzeit umstellen, aber das nur nebenbei). Die Sonnenwende ist eine der wenigen Zeiten, an denen der wahre Sonnenstand mit dem gemittelten übereinstimmt und eine Sonnenuhr die richtige Zeit anzeigt.

Die ganze Kolumne sowie den Videocast können Sie im Original hier nachlesen und sehen.