Ein Modell des James Webb Space Telescope vor dem Deutschen Museum, München Das James Webb Space Telescope macht derzeit Zwischenstation im Deutschen Museum München. Nicht das Original natürlich, denn das existiert derzeit erst in Einzelteilen, und die befinden sich gegenwärtig in Europa und Amerika bei den Komponenten- und Systemtests. Gemeint ist die beeindruckende 1:1 Nachbildung, das die gewaltigen Abmessungen dieses Weltraumteleskops der nächsten Generation so richtig deutlich macht.  Das Modell befindet sich im Besitz der NASA wurde zuletzt in Kanada ausgestellt. Von dort kam es in mehreren Containern verpackt in hunderten von Einzelteilen zerlegt nach München. Die Kosten für den Transport und den Aufbau übernahm die in Ottobrunn bei München ansässige Astrium GmbH, die deutsche Raumfahrtsparte der EADS.

 Credit: Eugen Reichl
 Credit: Eugen Reichl
 Credit: Eugen Reichl

Am 25.10.2008 bietet sich allen Interessierten eine besondere Möglichkeit, dieses äußerst naturgetreue Modell im Innenhof des Deutschen Museums zu besuchen. Den Rahmen dafür bietet die Münchner Nacht der Museen. Wer sich das Teleskop genauer anschauen und vor allem auch erklären lassen möchte, sollte also um Samstag ab 19:00 Uhr auf die Museumsinsel kommen.

Das Modell kann aber auch danach noch bis Ende November besichtigt werden. Neben einer Pressekonferenz am 13. Oktober 2008 wurden bereits verschiedene Aktivitäten rund um das Modell angeboten. Ich selbst habe im Rahmen dieser Aktivitäten bereits drei Vorträge gehalten.

Höhepunkt der Präsentationaktivitäten war aber am 13. Oktober der Vortrag des leitenden JWST-Wissenschaftlers und Nobelpreisträgers John C. Mather im Ehrensaal des Deutschen Museums. Rund 200 Gäste nutzten die Chance, sich von diesem Experten die technologischen und wissenschaftlichen Herausforderungen des Projektes erklären zu lassen.

Erläuterungen:

Titelbild: Die Replik des James Webb Space Telescopes vor dem Haupteingang des Deutschen Museums.

Bild oben: Podiumsdiskussion mit John C. Mather (mitte). LInks von ihm Evert Dudok (Astrium CEO) und Dr. Matthias Spude, rechts Maureen Heath von Northrop Grumman.

Bild Mitte: Blick in den Ehrensaal während der Veranstaltung. Vordere Reihe ganz rechts im dunklen Sakko: Orion Mitbegründer Eugen Reichl (Astra).

Bild unten: Blick in den Ehrensaal des Deutschen Museums während der Präsentation von John C. Mather. 

Astra