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Credit: Eugen Reichl Auch heute liegt die die Temperatur etwa beim Schmelzpunkt von Teer, der Schweiß bricht mir aus allen Poren. Außerdem war es gestern Abend in der "Letzten Instanz" viel zu spät bei womöglich etwas zu viel dunklem Bier.

"Der Tagesspiegel" heute früh im Hotel wusste es: Auf der ILA sieht man keine Frauen. Das ist gerade an diesen Geschäftstagen tendenziell leider wahr, meine Stichprobe hat ergeben, dass nur jeder vierte Besucher der Ausstellung eine Frau ist.

Weiterlesen: Impressionen von der ILA 2010 - 10 & 11. Juni

Mike Griffin im Gespräch; Credit: Eugen Reichl Die Hitze wabert weiter über der ILA. Ich schwitze wie sonst was. Heute früh bin ich mit dem ILA-Sonderzug für Presse und Aussteller gekommen, der sich im Schritttempo auf ausgeleierten Gleisen durch die märkische Heide quält. Er braucht fast eine Stunde vom Bahnhof Zoologischer Garten bis zum ILA-Eingang. Aufgrund der langsamen Geschwindigkeit nutzt es auch nichts, die Fenster des Waggons zu öffnen. Im Waggon fühlt sich trotzdem nach wenigen Minuten an wie in einer finnischen Sauna.
Weiterlesen: Impressionen von der ILA 2010 - 9. Juni

ILA 2010; Credig: Eugen Reichl Kurzfristig wurde der Ausstellerbus am Bahnhof Tiergarten gestrichen und durch einen Zug ersetzt der direkt zum Gelände führt (wie die spätere Recherche im Internet zeigt). Eine Gruppe ratloser Südkoreanischer Aussteller und zwei junge Journalisten haben das nicht mitbekommen und stehen wie ich an der Haltestelle, an der kein Bus kommt. Nirgendwo ein Schild oder ein sonstiger Hinweis auf die Änderung. Auch am Bahnhof selbst nirgendwo eine Anzeige. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir mit dem Zug nach Schönefeld kommen. Und von dort mit dem Bus-Shuttle zum Gelände. Die Reise dauert 90 Minuten. Zu Fuß hätte es nicht wesentlich länger gedauert.

Weiterlesen: Impressionen von der ILA 2010 - 8. Juni

ILA; Credit: Eugen Reichl Es ist wieder ILA. Außerhalb des Ausstellungsgeländes herrscht das blanke Chaos, weil sich wieder einmal niemand die Mühe gemacht hat, die Zufahrten ordentlich zu beschriften. Oder überhaupt zu beschriften. Manchmal sind sogar Schilder da, kunstvoll in irgendwelche Hecken und Büsche hineingestellt, und gerade mal dann zu erkennen, wenn man daran vorbeifährt. Andreas, mein Berliner Freund, eigentlich mit erheblicher ILA-Erfahrung ausgestattet, kurvt eine geschlagene Stunde herum, bis wir die Zufahrt schließlich finden. Navi ist nutzlos, Straßen und Wege ändern sich in der Mega-Baustelle des Flughafens Schönefeld fast täglich. Und wer versucht, an den Aufbautagen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur ILA zu gelangen: Fehlanzeige. Die ILA-Organisation geht einfach mal davon aus, dass jegliche Anfahrt vor dem offiziellen Eröffnungstag ausschließlich mit dem Auto und mit keinem anderen Verkehrsmittel geschieht.

Weiterlesen: Impressionen von der ILA 2010 - 6. & 7. Juni

Meilenstein der astronomischen Forschung startbereit

Herschel-Logo; Credit: ESA Endlich nach mehreren Startverschiebungen scheint es nun ernst zu werden. Die Satelliten Herschel und Planck sind in der Nutzlastverkleidung platziert und mit der Startrakete verbunden. Zuerst wurden Sie noch mit nötigem Treibstoff und Kühlmittel betankt, die Systeme vorkonfiguriert und startbereit gemacht. Für den Abschuss ins All muss die Startrakete vom Typ Ariane-5ECA, die leistungsstärkste Rakete Europas, nur noch vom Integrationsgebäude zum Startplatz geschoben werden.

Update 14. Mai 2009: Start erfolgreich: twitter.com/DerOrion

Weiterlesen: Herschel vor dem Start

Sonnenfinsternis 2008 - Norbert Frischauf von der partiellen Sonnenfinsternis mit einer Canon 350 D durch ein 55mm-Objektiv und einen reflektierenden Sonnenfilter geschossen.
In der Reflexion drei begeisterte SonenforscherInnen der nächsten Generation. Bild: NeO

Mehr als 30 Jahre lang verhandelten die Astronomen in Österreich um einen Beitritt zur Europäischen Südsternwarte. Nun ist es endlich geschafft: die Regierung hat einem Beitritt zugestimmt. Die erste offizielle Stimme war eine Randnotiz mit brisanter Aussage auf www.orf.at: "Präsentiert wurde auch der Beitritt Österreichs zur Europäischen Südsternwarte (ESO).", nachzulesen auf www.orf.at.

Kurze Zeit später tauchten auch Artikel im Standard und in der Wiener Zeitung auf (man beachte bei letzterem Beitrag das interessant montierte Fernrohr... ;)

Hier eine weitere offizielle Meldung von www.orf.at.

Nox     

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