Das hat es seit Beginn des Raumfahrtzeitalters nicht gegeben, und bestätigt den stetigen Abwärtstrend in der russischen Raumfahrt. Erst der 14. Start eines neuen Raumfahrtjahres erfolgt in Russland, und erst als sechstes Land bringt die einstige Nummer 1 (bezüglich der Anzahl von Orbital- und Raumsondenstarts) im Jahr 2018 den ersten Satelliten in den Orbit. Immerhin waren es aber dann gleich 11 Stück, die an diesem 1. Februar mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a/Fregat M von Wostotschny aus ihre Reise in die Umlaufbahn antraten. Zwei russische Erdbeobachtungssatelliten der Kanopus V-Serie, vier Technologiesatelliten der TU Berlin mit der Bezeichnung S-Net, vier Cubsats von Spire Global mit der Bezeichnung Lemur-2 und ein weiterer deutscher Kleinsatellit, D-Star ONE v.1.1 von German Orbital Systems, ebenfalls ein Cubesat.

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Zum zweiten Mal in diesem Jahr trat am 31. Januar eine Falcon 9 Trägerrakete in Aktion. Sie brachte bei diesem Start den luxemburgischen Kommunikationssatelliten GovSat-1 sicher auf eine supersynchrone geostationäre Transferbahn. Eine Bergung der Erststufe war dabei nicht vorgesehen, weswegen auch das Bergungsschiff nicht entsandt wurde. Allerdings wurde ein Technologieexperiment damit unternommen. Überraschenderweise blieb die Stufe bei der Wasserlandung intakt, was nun zur Folge hat, dass sie möglicherweise nun doch zurück zum Hafen von Cape Canaveral geschleppt wird.

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Die extrem hohe chinesische Startkadenz hält weiter an. Beim bereits fünften Start innerhalb von nur gut zwei Wochen brachte am 25. Januar eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C die vierte Gruppe von Yaogan 30-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Wie bei den vorausgegangenen Missionen dieser Art erfolgte auch dieses Mal der Start von der Startanlage 3 des zentralchinesischen Weltraumbahnhofs Xichang aus. Den Aufstieg Chinas zur Raumfahrt-Supermacht mag man daran erkennen, dass das Land noch 2005 während des kompletten Jahres lediglich fünf Starts durchführte.

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Startübertragungen der Arianespace sind nicht gerade das Spannendste, was die Space Launch Industrie zu bieten hat. Wenig flugrelevante Informationen, dafür zahlreiche glatt gebügelte Managerstatements und Werbefilmchen der Satellitenhersteller, unterlegt mit peitschender Industriemusik. Dazu Bildkonserven längst vergangener Starts, wie die seit vielen Jahren ewig gleiche Sequenz von der Trennung der Feststoffbooster. Moderne Features der Konkurrenz, wie zum Beispiel Livebilder von Onboard-Kameras, die Kunden und Zuschauern den Fortgang der Mission direkt miterleben lassen, findet man bei Arianespace nicht.

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Der zweite Teststart war erfolgreich. Nach dem „Beinahe-Erfolg“ vom 25. Mai letzten Jahres verlief dieses Mal der Start einer Rocketlab Electron über alle Phasen perfekt. Die Mission begann um 2:43 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Rocketlab-Startgelände auf der Māhia Halbinsel an der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel. Die Vorbereitungen für diesen zweiten Start waren aber nicht problemlos gewesen. Eine erste Startkampagne im Dezember hatte nach mehreren Versuchen erfolglos beendet werden müssen, und auch während der zweiten Kampagne war es immer wieder aus unterschiedlichen Gründen zu Verzögerungen gekommen.

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