Am 13. Februar trat das erste Versorgungsraumschiff für die ISS des Jahres 2018 von Baikonur aus seine Reise zum Außenposten an. Der Start hätte eigentlich bereits am 11. Februar erfolgen sollen, aber da ergab sich nur wenige Sekunden vor der Zündung der Triebwerke der Sojus 2.1a-Trägerrakete ein Problem, und die Mission musste verschoben werden. Damit trat genau die gleiche Situation ein, die bereits den Start von Progress MS-07 im vergangenen Oktober um zwei Tage verschieben ließ. Im zweiten Anlauf klappte nun alles einwandfrei.

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Am 12. Februar brachte China die insgesamt 28. und 29. Flugeinheit der Beidou-Navigationssatellitenkonstellation in den Orbit. Die beiden Raumfahrzeuge tragen die Bezeichnung Beidou-3MEO3 und Beidou-3MEO4. Sie gehören zur MEO (Medium Earth Orbit) Komponente der Phase 3 des Beidou-Systems. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/Y1 eingesetzt. Es war der siebte Orbitalstart des Jahres für China, der zweite für den Aufbau des Beidou-Systems innerhalb eines Monats, der dritte Beidou-Start im letzten Vierteljahr und der vierte Einsatz insgesamt, bei dem Satelliten der 3M-Serie gestartet werden.

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Selten wurde ein Raumfahrtrekord so deutlich überboten – oder sollte man in diesem Fall eher sagen „unterboten“ – wie bei diesem Start am 3. Februar. Japanischen Ingenieuren gelang es an diesem Tag, die mit deutlichem Abstand kleinste Satellitenträgerrakete der Welt erfolgreich zu starten. Die Mission begann am Uchinura-Raumfahrtzentrum auf der Insel Kyushu, und dort an dem Teil des Geländes, an dem normalerweise die Starts von Höhenforschungsraketen der Typen S-310, S-520 und SS-520 durchgeführt werden. Tatsächlich war der eingesetzte Träger eine modifizierte Höhenforschungsrakete der Baureihe SS-520 mit der Bezeichnung SS-520-5. Bei der Nutzlast handelte es sich um den der nur drei Kilogramm schwere Tricom-1R Satelliten.

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Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Start der kleinsten Trägerrakete der Welt gab auch die - zumindest bis zum nächsten Jahr - größte Trägerrakete der Welt ihr fast vollständig erfolgreiches Debut. Schon aufgrund der schieren Masse, und der ungeheuren Menge an Energie, die in dieser Rakete mit ihren 1.400 Tonnen Startgewicht gebunden ist, war die Mission der Falcon 9 "Heavy" vom Grad der Gefährlichkeit her aber in eine ganz andere Kategorie. Der Flug war voll von Unwägbarkeiten, die sich im Vorfeld nicht durch Berechnung und Bodentests ausräumen lassen. Auch im Windkanal sind keine vollständig realistischen Daten über das Resonanzverhalten der drei über Streben verbundenen Boostern mit ihren insgesamt 27 Triebwerken zu gewinnen, genausowenig wie Informationen über das wahre Strömungsverhalten der Luft um die Rakete im schallnahen Bereich. Auch die Auswirkungen der Kräfte während der Phase der maximalen dynamischen Belastung, der Dynamik der Boostertrennung oder möglicherweise auftretender Pogo-Effekte lassen sich nicht exakt berechnen oder simulieren. Die Beobachtungen des Rückstroms der heißen Gase im Triebwerksbereich, in dem sie sich fangen und zu Bränden führen können, ist auch nur in einer realen Mission feststellbar.

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China startete am 2. Februar einen Satelliten zur Erhebung von Daten für mögliche Erdbebenvorhersagen. Als Träger für die Mission, die vom nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus ihren Anfang nahm, wurde eine Langer Marsch 2D eingesetzt, die zweistufige Version der Langer Marsch 4. Zusammen mit der Hauptnutzlast wurden noch sechs weitere kleine Raumfahrzeuge in den Orbit transportier. Sie stammen aus China, Italien, Argentinien und Dänemark. Die Mission war der sechste chinesische Orbitalstart in diesem Jahr.

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