Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus 2.1v brachte am Abend des 29. März eine nicht näher spezifizierte militärische Nutzlast in die Umlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk. Es war der insgesamt vierte Einsatz einer Rakete dieses Typs. Das Raumfahrzeug erhielt nach dem erfolgreichen Start die Bezeichnung „Kosmos 2525“, die allerdings nichts über den Einsatzzweck aussagt und lediglich eine allgemeine militärische Zählnummer darstellt.

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Am 17. März startete China den vierten Satelliten der LKW-Reihe (für: „Lùdì kānchá wèixīng“) gestartet. Der Start erfolgte um 8:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 15:10 Uhr zentralchinesischer Zeit) von der Rampe 94 des Startkomplexes 43 auf dem nordchinesischen Raumfahrtzentrums Jiuquan. Es war die achte chinesische Orbitalmission in diesem Jahr.

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Eine Trägerrakete des Typs Sojus FG brachte am 21. März das Raumschiff Sojus MS-08 in eine Erdumlaufbahn. Es ist dies der erste bemannte Raumflug des laufenden Jahres.  An Bord des Vehikels befinden sich die beiden amerikanischen Astronauten Andrew Feustel und Rick Arnold, sowie der russische Sojus-Kommandant Oleg Artemjew. Das Raumschiff wird in den kommenden beiden Tagen auf einer Standard-Flugbahn die Internationale Raumstation ansteuern.

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Mit dem erfolgreichen Start einer Trägerrakete des Typs Sojus ST-B „Fregat“ vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou aus, erreichten am 9. März vier weitere Kommunikationssatelliten der O3b-Konstellation die Umlaufbahn. 12 Satelliten dieses Netzwerks befinden sich bereits im Orbit. Der Start trug in der Nomenklatur der Arianespace die Bezeichnung VS 18, was für „Vol Sojus Nr. 18“ steht. Es ist also 18. Mission mit einer Sojus-Trägerrakete, die im Auftrag des europäischen Startproviders von Kourou aus durchgeführt wurde. Die erste Sojus-Mission von Kourou erfolgte im Oktober 2011.

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