Eine Trägerrakete des Typs Sojus FG brachte am 17. Dezember das bemannte russische Raumschiff Sojus MS-07 auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Der Start erfolgte um 8:21 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe 1/5 des Kosmodroms in Baikonur, der historischen Startrampe, von der aus schon Juri Gagarin im Jahre 1961 seine Reise ins All antrat.

Acht Minuten und 45 Sekunden später war der Orbit erreicht. Die Antennen und Solargeneratoren des Raumschiffs entfalteten sich, und der zweitägige Anflug zur ISS begann.

An Bord des Raumfahrzeugs befanden sich der Sojus-Kommandant Anton Schkaplerow, für den es der dritte Raumflug ist. Er hat dabei insgesamt schon 365 Tage im Orbit verbracht. Für die beiden anderen Besatzungsmitglieder, Norishige Kanai von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA und Scott Tingle von der NASA ist es jeweils der erste Einsatz. Die drei werden an Bord der ISS von Alexander Misurkin, Mark Vande Hei und Joe Acaba erwartet, und bilden dann zusammen die Expedition 54.

Erst vor wenigen Tagen war die Crew von Sojus MS-05 mit Sergei Ryasanski, Randy Bresnik und Paolo Nespoli zur Erde zurückgekehrt. SSchkaplerow wird die ersten drei Monaten seines Aufenthaltes als Flugingenieur der Expedition 54 verbringen, bevor er dann für die zweit Hälfte seines Aufenthaltes als Kommandant der Expedition 55 fungieren wird.

 

Bild: Logo der Startmission von Sojus MS-07; Credit: Roskosmos