Eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 von SpaceX brachte am 9. Oktober den dritten Satz an Iridium NEXT-Satelliten erfolgreich in den Orbit. Die Mission begann um 14:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 5:37 Uhr Ortszeit) an der Startanlage SLC-4E der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien. Nicht nur der Start verlief erfolgreich, sondern auch – nun schon zum 15. Mal in ununterbrochener Serie - die Landung der ersten Stufe der Falcon 9 -Trägerrakete.

Bei den Raumfahrzeugen handelt sich dabei um die Flugeinheiten 21-30 der Iridium NEXT Konstellation. Der Start war der dritte in einer Serie von acht Starts, die Iridium bei SpaceX gebucht hat. Insgesamt sollen dieser 75 Satelliten auf einem niedrigen Erdorbit abgesetzt werden. 66 werden für den Normalbetrieb benötigt, der Rest sind so genannte "in-orbit-spares". Ersatzeinheiten in der Umlaufbahn also. Die 10 Raumfahrzeuge wurden von der zweiten Stufe der Falcon 9 auf einer Umlaufbahn mit einem Perigäum von 612 Kilometern, einem Apogäum von 627 Kilometern und einer Bahnneigung zum Äquator von 86,7 Grad abgesetzt.

Hergestellt wurden insgesamt 81 Satelliten. Sie werden in Modulen bei Thales Alenia Space in Frankreich gefertigt und danach bei Orbital ATK in den USA endmontiert. Jedes der Raumfahrzeuge hat eine Startmasse von 860 Kilogramm. Sie verkehren über das L-Band mit den Usern am Boden und untereinander und mit festen Bodenstationen über das Ka-Band.

Der Start war der insgesamt 42. Einsatz einer Falcon 9 und der 14. alleine in diesem Jahr. Bei dieser Mission wurde eine neue erste Stufe eingesetzt. SpaceX hat bereits zweimal Erststufen verwendet, die bereits eine frühere Mission geflogen haben. Auch die nächste Iridium-Mission soll mit einer gebrauchten, oder wie SpaceX es werbewirskamer ausdrückt, "flugerprobten" Trägerrakete erfolgen.

Bild: Missionslogo für den Start von Iridium-NEXT III; Credit: SpaceX