Kunst & Kosmos

Fliegerkosmonauten - Dokumentarfilm

Fliegerkosmonauten; Credit: Marian Kiss11. April 2013, 19:30 Uhr:
Fliegerkosmonauten

Dokumentarfilm von Marian Kiss
Deutschland / Polen 2009 · 87 min · Farbe

Kartenreservierung: www.topkino.at

Unter den sozialistischen Helden nahmen die Kosmonauten einen ganz vorderen Platz ein. Der Griff nach den Sternen gehörte zum mythischen Grundbestand eines gesellschaftlichen Großprojekts. Die Realität sah bekanntermaßen anders aus, und so bewog mehr strategisches Kalkül als romantische Himmelsstürmerei die Sowjetunion dazu, in einer von Krisen geschüttelten Phase ab 1976 zehn Kosmonauten – je einen für jeden sozialistischen Staat – ins Weltall zu bringen.

Die Regisseurin Marian Kiss beleuchtet politische Hintergründe, rekapituliert mit umfangreichem Archivmaterial den Geist einer Zeit zwischen Resignation und Hoffnung und fragt, was aus den Helden von einst geworden ist. Es ist die Geschichte der Söhne von Traktoristen, Büffelhirten, oder Schuhputzern, die sich anschickten, das All zu erobern, und die zu gefeierten Stars wurden, denen man Hymnen dichtete und Siedlungen weihte. Von denen manche tief fielen, als das System zusammenbrach, und heute an den erstaunlichsten Orten zu finden sind... Eine gescheiterte Utopie, eng verbunden mit der Erfüllung eines uralten Traums? Oder Paradebeispiel politischer Instrumentalisierung? Ein Glück, dass Kiss die Frage offen und den vergessenen Helden unserer Kindheit ihre Würde lässt.

 

K wie Komet

K wie Kometen; Credit: D. B. Herrmann, MOZIm neuen Jahr bringt Dieter B. Herrmann in seiner Videokolumne "Herrmanns Himmelsblicke" einen Beitrag über Kometen. Diese in unserer Zeit recht beliebten Himmelsgäste (in früherer Zeit hatte man etwas mehr Respekt vor ihnen) treten recht unregelmäßig auf und leider auch recht unvorhersehbar. Es gibt zwar auch eine stattliche Zahl periodischer Kometen, diese sind jedoch bis auf den Halleyschen Kometen wenig spektakulär, aber selbst dieser ist längst keine Ehrfurcht gebietende Erscheinung mehr.

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J wie Jahreszeiten

J wie Jahreszeiten, Credit: D. B. Herrmann, MOZAm 21. Dezember um 12 Uhr und 12 Minuten passiert etwas Wichtiges. ... Die Tage werden wieder länger! (Was dachten Sie?!) An diesem Tag erreicht die Sonne die tiefste Stellung am Himmel der Nordhalbkugel (und die höchste auf der Südhalbkugel - dort werden ab da die Tage wieder kürzer). Wie kommen die Jahreszeiten überhaupt zustande? Ist die Erde im Winter am weitesten von der Sonne entfernt? Das Gegenteil ist der Fall - wenn auf der Nordhalbkugel Winter ist, steht die Erde viel näher an der Sonne als sonst. Das hat einen interessanten Effekt auf die Dauer der Jahreszeiten, wie Dieter B. Herrmann in seiner Videokolumne vom Dezember erklärt.

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Herrmanns Himmelsblicke: H wie Hubble

Hooker-Spiegel am Mount-Wilson-ObservatoriumHubble kennen die meisten als Weltraumteleskop, das phantastische Bilder liefert. Seinem Namensgeber Edwin Hubble verdanken wir einige bahnbrechende Entdeckungen, zum Beispiel die des Hubble-Effekts, wie Dieter B. Herrmann in den Himmelsblicken im Oktober erklärt. Hubble hatte das seinerzeit größte Spielgelteleskop der Welt zur Verfügung, den Hooker-Spiegel am Mount-Wilson-Observatorium. Damit untersuchte er Sternsysteme außerhalb unserer Milchstraße und stellte fest, dass ihre Spektrallinien in den roten Bereich verschoben waren. Dieser Effekt trat umso stärker auf, je weiter die Galaxien entfernt waren. Dieser Effekt wird als Hubble-Effekt bezeichnet.

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G wie Galaxis

G wie Galaxis - Credit: MOZ / Dieter B. HerrmannWenn das Sonnensystem als unsere kosmische Wohnung betrachten, dann ist die Galaxis quasi die Stadt, in der wir wohnen, meint Dieter B. Herrmann in den Himmelsblicken im September. Von der Seite betrachtet sieht unsere Heimatgalaxie wie eine leuchtende Scheibe aus. Das diffuse Leuchten stammt von Sternen - einer großen Zahl an Sternen - ungefähr 200 Milliarden Sonnen.

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F wie Fernrohr

Credit: MOZ / Dieter B. HerrmannDas Fernrohr - vor etwas mehr als 400 Jahren wurde es erfunden, heute ist es aus der astronomischen Forschung nicht mehr wegzudenken, berichtet Dieter B. Herrmann in seiner aktuellen Ausgabe der Himmelsblicke. Es gibt im Prinzip zwei Arten von Fernrohren: Linsen- und Spiegelfernrohre. Beide werden kurz vorgestellt.

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E wie Entfernung

Herrmanns Himmelsblicke: E wie Entfernung; Credit: MOZIn seiner monatlichen Videokolumne hat Dieter B. Herrmann ein neues Thema aufgegriffen: Er erklärt das Weltall nach dem Alphabet. Im Juli ist der Buchstabe E wie "Entfernung" an der Reihe. Wie misst man im Weltall Entfernungen? Im Grunde genommen muss man sich von einem Himmelskörper zum nächsten vortasten. Hat man einmal die Entfernung von der Erde zur Sonne ermittelt, kann man von dieser ausgehend die Strecke zum nächsten Stern vermessen. Die Methode ist allerdings zeitaufwändig: Man misst den Stern erst von einer Seite der Sonne aus, und ein halbes Jahr später von der anderen Seite.

Ein besonders erwähnenswertes Ereignis im Juli findet am Morgen des 15. Juli statt: da beckt der Mond für etwa eine halbe Stunde den Planeten Jupiter. Ausreden, warum man das nicht sehen könnte, gibt es für die meisten keine: die Bedeckung fällt auf einen Sonntag, man kann danach noch in Ruhe ausschlafen.

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B wie Beteigeuze

B wie Beteigeuze: Orions SchultersternAls Monatsthema für Februar 2012 hat Prof. Dieter B. Herrmann den Stern Beteigeuze gewählt. Er ist einer der größten Sterne, die wir im Universum kennen, und spielt in zahlreichen Science-Fiction-Romanen und -Filmen eine Rolle. Kein Wunder - ist er doch auch einer der hellsten Sterne am Winterhimmel. Schon mit bloßem Auge ist seine deutliche Rotfärbung im Vergleich zu den anderen Sternen erkennbar - Beteigeuze ist nämlich ein roter Riesenstern.

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A wie Abendstern

Der Abendstern Venus; Credit: MOZProf. Dieter B. Herrmann wirft auch 2012 monatlich einen Blick in die Sterne und erklärt in alphabetischer Reihenfolge Himmelsphänomene, die wir beobachten können. Der auffällige Stern, den er diesmal beschreibt, ist verwirrenderweise manchmal auch der Morgenstern und genau genommen gar kein Stern, sondern ein Planet.

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