Launches - Raketenstarts : : : Der Orion : : :

USA bringen GPS-Satelliten in den Orbit

LogoIm Auftrag der US-Luftwaffe startete eine Delta 4 der United Launch Alliance am 4. Oktober den dritten Satelliten der neuen Generation amerikanischer Satelliten für das Global Positioning System (GPS). Dieser Begriff ist ein Synonym für alle weltweiten Navigationssysteme geworden. Insgesamt ist es schon der 63. US GPS-Satellit. Derzeit gibt es drei einsatzbereite Satelliten-Navigationssysteme. Neben GPS sind dies das russische System Glonass und das chinesische System Compass.

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Fast am Rekordgewicht

ArianeEine Ariane 5 ECA brachte am 28. September die Kommunikationssatelliten Astra 2F für SES und GSAT 10 für die indische Weltraumagentur in den Orbit. Die beiden Unternehmen gehören zu den ältesten und treuesten Kunden von Arianespace. Der Start war die fünfte Mission einer Ariane 5 in diesem Jahr und die insgesamt sechste Orbitmission, die von Kourou aus durchgeführt wurde. Es war gleichzeitig die 209. Mission einer Ariane-Rakete seit dem Erstflug der Ariane 5 im Dezember 1979.

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China startet erneut zwei Navigationssatelliten

NutzlastverkleidungDer Ausbau des chinesischen Satellitennavigationssystems Beidou geht zügig voran. Zum bereits dritten Mal in diesem Jahr startete China eine Mission zur Vervollständigung des Systems. Der Start der Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 3B/E mit zwei neuen Einheiten der Konstellation erfolgte am 18. September, um 21:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 3:10 Uhr am 19. September Pekinger Zeit.

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Neuer europäischer Wettersatellit am Himmel

MetOp BPünktlich um 18.28 Uhr mitteleuropäischer Zeit (22:28 Uhr Ortszeit) startete eine Sojus  2.1a mit dem europäischen Wettersatelliten MetOp B in den wolkenlosen Nachthimmel über Kasachstan. Der Aufstieg des Trägers in den geplanten polaren Orbit verlief problemlos, und die Fregat-Oberstufe des Trägers konnte das Raumfahrzeug 69 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe freigeben.

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Satellitenwolke

MissionslogoSoviele Satelliten gleichzeitig startete eine Atlas 5 noch nie. Nach einer mehr als sechswöchigen Startverzögerung wegen Problemen mit der Flugüberwachungssoftware der Luftwaffenbasis Vandenberg machte sich der Träger am 13. September vom Startkomplex 3-Ost des kalifornischen Weltraumbahnhofs aus auf die Reise in den Orbit.

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Indien startet SPOT 6

SPOT 6Eine indische Trägerrakete brachte am 9. September den französischen kommerziellen Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Das "Polar Satellite Launch Vehicle" (PSLV) hob um 6:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe am Satish Dhawan Weltraumzentrum auf der Insel Sriharikota ab. Vor Ort war es zu diesem Zeitpunkt 9:53 vormittags.

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RBSP erforscht Van Allen Gürtel

RBSPErstmals in der Geschichte der Raumfahrt wurde am 30. August eine Mission zur „In-Situ“-Erforschung der terrestrischen Strahlungsgürtel gestartet. Zwei besonders widerstandsfähige Raumfahrzeuge, die so genannten „Radiation Belt Storm Probes“ (kurz RBSP), sollen die Interaktion der Sonne mit dem um die Erde liegenden Van Allen-Belt erkunden. Das Verständnis um den Funktionsmechanismen dieser Energiefelder ist bis zum heutigen Tage noch relativ gering.

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Kommunikationssatellit für Südamerika im Orbit

Intelsat 21Am 19. Juli, um 8:55 Uhr mitteleuropäischer Zeit, brachte eine Zenit 3SL den Kommunikationssatelliten Intelsat 21 erfolgreich in einen geostationären Transferorbit. Der Start erfolgte von der unternehmenseigenen Odyssey-Startplattform aus, die 2.250 Kilometer südlich von Hawaii auf dem Äquator stationiert worden war. Es war dies die 33. Mission von Sea Launch seit dem Jungfernflug dieses Unternehmens im März 1999.

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Schon wieder Proton-Fehlstart

Proton MDie Proton M bleibt ihrem Ruf treu, unter den Standard-Einsatzträgern der kommerziellen Raumfahrt der mit Abstand Unzuverlässigste zu sein. Etwa jeder zehnte Flug scheitert. Was weniger am Träger selbst liegt, als vielmehr an der verheerend schlechten Qualitätskontrolle beim russischen Hersteller Chrunitschew. Am 6. August kam es nun erneut zu einem Fehlstart, ziemlich genau ein Jahr, nachdem das letzte Missgeschick dieser Art passierte. Und erneut , wie bei den meisten der Proton-Fehlstarts, war die Briz-Oberstufe die Fehlerursache.

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