Termine

Herschel - den Sternen näher

Weltraumteleskop Herschel Hoch über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos... Außerhalb der störenden Erdatmosphäre gelegen, bieten Weltraumteleskope der Astronomie einmalige Möglichkeiten zur Erforschung des Kosmos.

Seit letztem Jahr ist nun das bislang größte seiner Art, die Cornerstone-Mission Herschel der ESA mit österreichischer Hilfe im All. Es ermöglicht uns den bislang tiefsten Blick ins infrarote Universum und neue Erkenntnisse von unserer unmittelbaren Nachbarschaft im Planetensystem, unserer Milchstraße, fernen Galaxien bis zurück zur Zeit knapp nach dem Urknall. Sowohl Technik als auch Wissenschaft dieser neuen Sternwarte im All werden präsentiert. Im Vortrag wird auch besonders auf österreichische Beiträge sowohl zum Bau als auch zur erfolgreichen Nutzung dieser Sternwarte im All eingegangen.

Vorgtrag am 17. August 2010, 19:00 Uhr
Sprecher: A.Univ.Prof.Dr. Franz Kerschbaum, Leiter des Instituts für Astronomie der Universität Wien
Ort: Hörsaalzentrum Universitätscampus Altes AKH, Spitalgasse 2 (Hof 2.6), 1090 Wien

 

Sternenfest in Großmugl

Credit: Maria Pflug-HofmayrIn der Nähe der Donaumetropole Wien die Milchstraße sehen, geht das? Ja, zumindest in einem kleinen Ort mit dem urigen Namen Großmugl, der sich auf das größte bronzezeitliche Hügelgrab Mitteleuropas bezieht. Astronomen und Sterngucker beklagen seit langem den Verlust des Nachthimmels, aber außer ihnen nimmt dieses Phänomen kaum jemand wahr. Um einem großen Publikum vor Augen zu führen, warum der Sternenhimmel schützenswert ist, veranstalteten zahlreiche Berufs- und Hobbyastronomen am 31. Juli ein Sternenfest in Großmugl, das in manchen Berichten bereits als "Woodstock der österreichischen Astronomie" bezeichnet wird.

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31.7.2010: Sternenfest in Großmugl

Astronomietag 2008; Credit: Kuffner-SternwarteSa. 31. Juli 2010 ab 19 Uhr (nur bei Schönwetter)
Der Event am Abend des 31. in Großmugl ist mehr als eine Starparty beim größten bronzezeitlichen Hügelgrab Mitteleuropas, mehr als ein Sommernachts-Picknick mit delikatem vegetarischem Schillinger-Buffet und Getränken beim Sternschauen in der Sternschnuppenzeit.

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Lichtverschmutzung - 29. Juni, 14:05 Uhr

Das Ende der Nacht - die globale LichtverschmutzungDer übermäßige Einsatz von Licht wird zunehmend ein Thema auch für andere Disziplinen als die Astronomie. Nicht nur Himmelsbeobachter werden durch die Lichterflut eingeschränkt, sondern auch zahlreiche Tierarten leiden darunter, und relativ neu ist die Erkenntnis, dass Nachtlicht sogar gesundheitsschädlich ist.

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Yuri's Night 2010

Credit: Olivia Haider / ÖWF Der 12. April ist vielleicht für einen Großteil der Menschen ein Tag wie jeder andere, und wohl nur wenige wissen, auf der Straße angesprochen, welches Ereignis es an diesem Tag zu feiern gibt, aber den wenigen, die es wissen, bedeutet dieser Tag dafür umso mehr. Am 12. April brach der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum auf und kehrte heil wieder zur Erde zurück.

Rund um den Globus wird dieses Ereignis inzwischen gefeiert. Am 12. April, dem "Cosmonaut's Day" oder "Yuri's Night", wurden 2010 stolze 222 Parties in 67 Ländern gefeiert.

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Alle Jahre wieder...

Juri Gagarin; Archiv Was den Christen das Weihnachtsfest, den Sozialisten der 1. Mai oder den US-Bürgern der 4. Juli, das ist für die Raumfahrtfreunde der 12. April: Der Tag, an dem alles begann. An diesem historischen 12. April 1961 flog zum ersten Mal in der Geschichte ein Mensch in den "Kosmos" und kehrte heil wieder zurück.

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Lichtverschmutzung zum Thema machen!

 Was wird hier beleuchtet - Himmel oder Straße? Unter dem Titel "Umweltdialog zur deutschen Nachhaltigkeitsdebatte" bietet das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) noch für drei Wochen die Möglichkeit, bislang vernachlässigte Umweltthemen zu benennen und zur Diskussion zu stellen. Darunter findet sich jetzt auch ein Vorschlag, der allen Astronomen und Naturliebhabern auf dem Herzen liegt: Lichtverschmutzung. Gelingt es den Initiatoren, genügend Unterstützer zu sammeln, dann wird das Thema im Rahmen eines Fachdialogs zwischen Politikern, Fachleuten und Bürgern im Ministerium diskutiert. Wer immer dieses Thema für wichtig hält, kann den Antrag online unterstützen!

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Buzz Aldrin ist 80 - und in Wien

Buzz Aldrin; Credit: Fstpnet In den Tagen vor und nach dem denkwürdigen 21. Juli 1969, an dem Buzz Aldrin kurz nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond betrat, hielt Wernher von Braun in den NASA-Zentren von Florida, Alabama und Texas eine Reihe von Reden, in denen er sich überzeugt gab, dass US-Astronauten spätestens im Jahre 1989 auf dem Mars landen würden. Von Brauns Prognosen für den Verlauf der US-Raumfahrt hatten immer gestimmt, es gab keinen Grund, ihnen dieses Mal zu misstrauen. 

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Vortrag in der Volkssternwarte Würzburg

Volkssternwarte Wuerzburg, Credit: Peter Schramm Eine Zeitreise zur Entdeckung der Jupitermonde im Januar 1610 gibt es dieses Wochenende in der Volkssternwarte Würzburg. Den nachfolgenden Beitrag zur Einführung in das Thema hat der Amateurastronom und zweite Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Raumfahrt, Peter Schramm, verfasst.

Galileo Galilei entwickelte im Jahre 1609 sein selbstgebautes Fernrohr mit einer Vergrößerung von anfangs Faktor 10 bis hin zum Faktor 30 im Endausbau. Er beobachtete zuerst den Erdmond und die Venusphasen, die ein erster Beleg für die Richtigkeit des kopernikanischen Weltbildes mit der Sonne im Zentrum waren.

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